Kategorie: Gut gedichtet

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Verräterischer Selfieschatten

Ein Freund hat lieb an mich gedacht und flugs ein Selfie mir gemacht. Er schaut im hellen Sonnenschein recht freundlich in sein Smartphone rein. Doch sieh, die Sonne schaut ihm zu und die verwandelt ihn im Nu in einen schwarzen Schattenmann, den da im Bild man sehen kann: Und die Moral von der Geschicht: knips Selfies nie im Gegenlicht – Milla Münchhausen –

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November Haiku

Der Herbst ist zwar derzeit durchaus noch golden, doch man spürt schon recht deutlich, wie die Nächte länger und die Morgen kühler werden. Kein Zweifel, dass der Winter bereits seine ersten Annäherungen versucht. Und so wird es auch nicht mehr lange dauern, dass man in der Frühe im Dunkeln aufsteht und auch erst wieder im Dunkeln den Feierabend beginnen kann. Darauf ein Haiku: Nachtschwarze Kälte. Das Aufstehen fällt mir schwer in der Winterzeit. – Carina Collany –

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Sonnenaufgang?

Sonnenaufgang oder unter? Ging es drüber oder drunter? Ist er müde oder munter? Heißt er Günther oder Gunther? Ist der Himmel abends bunter? Alles Fragen die mitunter … … derbe in die Irre führen   – Milla Münchhausen –

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Faschingshaiku 2015

Fasching mit Musik. Beckumer Nächte sind lang und die Morgen kühl.     Foto: Daniel Deppe Haiku: Carina Collany

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Rosenmontagsgedicht

Sieh die Städte voller Narren die geschminkt der Züge harren. Dicht gedrängt am Straßenrand, völlig außer Rand und Band, Billig-Bonbons nur im Sinn – nein, da zieht’s mich gar nicht hin. Vorgegeben vom Kalender bunte wallende Gewänder. Gute Laune muss man haben reichlich Feuerwasser laden, denn die feuchte Fröhlichkeit macht den Jeck erst lang, dann breit. Übermorgen ist’s zu Ende, Aschermittwoch bringt die Wende. Dann herrscht wieder tristes Grau über Alltagsmann und -frau. Und bis dahin such ich mir ein befriedetes Revier. Blauen Himmel, frische Ferne, zarte Wolken mag ich gerne. Sieh, da führt sogar ein Pfad hin zum Wäldchen,...

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Viertes Adventsgedicht

Vier von Vier – nun ist’s soweit: Ende der Adventskranz-Zeit! Kerzenschimmer gibt’s heut‘ viel, Heiligabend rennt ins Ziel. Hach, wie hab ich es genossen, Talglichtflammen unverdrossen heimelig mir hinzustellen: Wunderschöne Wärmequellen! Warum soll ich drauf verzichten? Nein – das tue ich mitnichten. Viel zu gern mag ich das Licht, das vom Kerzendochte bricht. Drum, Advent, kannst ruhig gehen! Ich lass meine Kerzen stehen, weide mich an ihren Flammen, lass die Lust mir nicht verschlammen 😉 Und noch einen obendrauf: Kerzenlichtermeer zuhauf! Warum eigentlich nur vier? Viel mehr Platz ist noch dafür! So begeh ich den Advent immer, wenn ’ne Kerze...

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Drittes Adventsgedicht

Tannengrün gibt’s heut‘ noch nicht, dafür brennt das dritte Licht. Bald werd‘ ich den Christbaum schmücken, tief mich in die Kisten bücken wo das Schmuckgedöne war im bald abgelaufnen Jahr. Doch den Baum muss ich noch kaufen, vorher mir die Haare raufen 🙄 Soll der Weihnachtsbaum gut riechen? Dann muss ich durch Nadeln kriechen. Ohne frischen Tannenduft liegt kein Zauber in der Luft. Ha! Ich habs! In diesem Jahr ich den Nadelbaum mir spar! Dafür wärmen dufte Kerzen hier im Heim die Festtagsherzen. Christbaumkugeln drum drapiert – so wird nett der Schmuck plaziert! Da hab ich zum nahen Feste von...

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Zweites Adventsgedicht

Gestern kam der Nikolaus, füllte meine Stiefel aus. Tat viel Gutes mir hinein, Marzipan und Knickebein; Geld war leider keins dabei – was ne blöde Knauserei! Heute hab ich nachgedacht und zwei Kerzen angemacht. Dafür gibt’s zwar auch kein Geld, doch erhellt es meine Welt. Und ich freu mich wie ein Kind … … dass es am nächsten Sonntag schon drei Kerzen sind 😛 – Milla Münchhausen –

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