Kategorie: MeckerEcke

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Selbstfahrendes Auto als Unfallquelle?

In meiner Zeit, damals in den Ardennen musste man noch Auto fahren können, wenn man Auto fahren wollte. Bedienfehler während der Fahrt hat der PKW nur in den allerseltensten Fällen verziehen, und fahrlässige Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr führte mit beachtlicher Konsequenz zu Unfällen. Heute steigt eine komplett gepamperte „Generation Facedown“ in ein Auto mit Spurhalteassistent, Bremsassistent, Einparkhilfe, Abstandswarner und ähnlichem hochgezüchtetem technischem Gezumpel. Die Folge dieser Entwicklung sind motorisierte Straßenverkehrsteilnehmer, die im Grunde genommen gar nicht mehr Auto fahren können, sondern einen Computer auf Rädern bedienen müssen. Daraus resultiert ein dramatischer automotiver Handlungskompetenzverlust, der in seiner fatalen Vergesellschaftung mit einem trügerischen...

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Neue Zivilisationskrankheiten: Handy-Nacken und SMS-Daumen

Geht Ihnen die „Generation Facedown“ genauso tierisch auf die Nerven wie mir? Wo man auch hinschaut, überall laufen sie mit gesenkten Köpfen durch die Gegend und stieren mit glasigen Blicken auf das mobile Mäusekino, während die wahre Welt ungesehen und unbeachtet links liegen gelassen wird. Und weil diese horizontal und vertikal stark beschränkten Scheuklappenvollpfosten wirklich gar nichts mehr mitkriegen, verursachen sie Unfälle ohne Ende. Sei es, weil hinter dem Lenkrad die Aufmerksamkeit statt auf den Verkehr auf das Smartphone gerichtet ist, oder sei es, weil diese blöden Blötschköppe einfach mal so über die Straße laufen, ohne vorher nach links oder...

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Der Erbonkel aus England

Scheinbar ist es für Netz-Ganoven immer noch ziemlich lukrativ, auf die nackte Geldgier ihrer habsüchtigen Opfer zu zählen. Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, das die Masche mit dem Angebot zum einträglichen Geld-Zwischenparken auf dem eigenen Konto immer noch zu ziehen scheint. Diese als „Erbonkel-Trick“ bekannte Falle verspricht den per Mail Angeschriebenen leicht zu verdienendes Geld, falls man einfach nur seinen guten Namen und sein gutes Konto zur Verfügung stellen wollte. Mal abgesehen davon, dass solche Machenschaften absolut illegal wären – niemand (also wirklich NIEMAND!) hat bergeweise Kohle an ihm bis dato völlig unbekannte Komplizen zu verschenken. Ich...

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Amazon Abzocke vom Allerfrechsten

Im Supermarkt Ihres Vertrauens sind Sie für die Posten auf Ihrer Einkaufsliste verlässliche Festpreise gewohnt. Natürlich kann das eine oder andere mal irgendwann ein paar Cent billiger oder teurer werden, so wie es eben normal ist. Aber wie würden Sie das finden, wenn Ihr Supermarkt seine Preise im Schweinsgalopp sehr engmaschig an den Wochentag, an die Tageszeit, an das durchschnittliche Konsumentenverhalten und womöglich noch an den Wert Ihres fahrbaren Untersatzes anpassen würde? Was würden Sie davon halten, wenn die Preise der Waren so schnell und so stark schwanken würden, dass beispielsweise von jetzt auf gleich ein Liter Milch von 65...

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Papst Franziskus Widersprüchlichkeit

Nachdem Papst Franziskus für seinen peinlichen Karnickelspruch ordentlich was auf den heiligen Bimbam bekommen hat, ist er anscheinend mental wieder ein Stück zurück gerudert. Nach neuester Diktion wird es katholischerseits nun von allerhöchster Stelle gewünscht, dass jedes Paar die optimale Anzahl von drei Kindern in die Welt setzen und großziehen soll. Drei für Zwei – so lautet die Devise. Dazu könnte man sich seinen privaten Teil denken und zur Tagesordnung übergehen – hätte sich da nicht eine neue Fettwanne aufgetan, in die sich der eh schon ordentlich bekleckerte Papst wieder der Länge nach reingelegt und rumgewäzt hat. Denn der Papst...

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Böller für den Straßenkrieg

Ab heute ist es wieder so weit: Jeder Vollhorst und jede Dumpfbacke kann in fast jedem Geschäft ganz offiziell gefährliche Sprengsätze kaufen. Denn übermorgen ist Silvester; der Tag, an dem jeder Knallkopf knallen darf. Rette sich, wer kann, wenn all diese idiotischen Raketenforscher wieder mit ihren Feuerzeugen auf Gefahrensuche gehen 👿 Würden sich diese hirnlosen Schwachmaten mit ihrer Böllerei lediglich selbst ausrotten oder kampfunfähig machen, dann hätte ich zu dem Thema nichts weiter zu sagen. Doch diese soziopathische Brut kommt immer häufiger auf den Geschmack, hilflose Passanten auf offener Straße und sogar Rettungskräfte im Einsatz mit ihren scheiß Feuerwerkskörpern zu...

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Leider Fehlanzeige: Jobberatung 50+

Wenn es nach der geldgeilen nichtsnutzigen Politikerbrut ginge, dann müssten wir alle bis ins vollendete 120. Lebensjahr hinein arbeiten und dabei Steuern und Sozialabgaben blechen, dass uns der Arsch blutet. Wenn es nach mir ginge, dann hätte ich gerne die Möglichkeit, ganz genau so lange erwerbstätig zu sein, wie ich es körperlich und geistig leisten kann, und wie ich es aus voller Überzeugung wollte. Zwischen meiner durchaus leistungsmotivierten Vorstellung und dem ausbeuterischen Kalkül der regierenden Kaste liegt ein gewaltiges Hindernis. Und das hat den niederschmetternden Namen Nichtvermittelbarkeit Menschen, die jenseits der 50 Lenze sind, gelten hierzulande im ersten Arbeitsmarkt als...

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Currywurst mit Blattgold

Ich habe ein recht massives Störgefühl mit Weihnachtsmärkten. Taschendiebe haben Hochkonjunktur, aggressive Bettler versuchen weniger dezent ihr Glück, und ein grauenhaftes Geschiebe, Gedränge und Geblöke macht die Hassmütze perfekt. Wer sich hier von der rührseligen Menschenmasse an den kitschig kommerziellen Holzbuden vorbeischieben lässt, der muss schon recht verzweifelt auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sein. Oder so dermaßen gelangweilt übersättigt, dass nur noch eine stark gewürzte Reizüberflutung noch halbwegs zum brätschigen Bewusstsein vordringen kann. Natürlich gibt es aber auch jene gut betuchte Fraktion, die sich in rührseliger KlingGlöckchenRomantik für teures Geld publikumsöffentlich in obszöner Pracht und Herrlichkeit wälzen will. Solche...

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Onlineshops ohne Ende?

Als freie Marketingberaterin schaue ich mir immer mal wieder gerne Fernsehwerbung an. Denn nirgendwo kann ich besser mitverfolgen, welche Zielgruppen gerade besonders begehrt sind, wie sich diese zu umgarnenden Zielgruppen gerne selbst im Idealbild sehen, und mit welchen trendigen Produkten oder Dienstleistungen diese potenziellen Kunden zur Kasse gebeten werden sollen. Werbung war eben schon immer der beste und präziseste Spiegel der Gesellschaft und wird es immer bleiben. So weit, so zeitgeistig. Heute fiel mir allerdings, gewissermaßen auf einer Meta-Ebene meiner professionellen Analysen, ein völlig neuer Aspekt ins Auge. Ein Aspekt, so völlig offensichtlich, dass ich ihn als jenen Wald beschreiben...

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Tod dem Laubbläser

Der gemeine Laubbläser ist in meinen Augen das absolut nutzloseste und scheußlichste Gerät, dass irgendein widerlicher Soziopath jemals auf den Markt gebracht hat. Diese Scheißdinger machen einen Höllenlärm, verpesten die Luft und sind nur dazu nütze, geplagten Anwohnern den schlimmsten Stress zu bescheren. Auch in meiner unmittelbaren Nachbarschaft kommt mit hässlichster Regelmäßigkeit so ein *derbes Schimpfwort zensiert* mit diesem zutiefst hassenswerten Instrument und bläst das Laub mit ohrenbetäubendem Krach plan- und ziellos in der Gegend rum. Ich gebe unumwunden zu, dass inzwischen allein schon der Anblick dieses komplett schmerzfreien weißhaarigen *erneut derbes Schimpfwort zensiert* in mir blanke Mordgelüste auslöst. Und...

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