Essen gehen – ein herrlich leckerer Luxus!

essengehenDie einen sagen, dass es doch zu Hause immer noch am besten schmeckt. Und die anderen schätzen es, sich in liebevoll eingerichteten Gaststätten von ambitionierten Köchen und von freundlichem Personal verwöhnen zu lassen. Welche der beiden Feinschmecker-Parteien Recht hat, soll und kann hier nicht entschieden werden. Wozu auch? Fest steht nur eins: Wer sich in der Kneipe seines Vertrauens lukullisch bewirten lässt, hat eine gute Zeit des geschmackvollen Entspannens und Genießens vor sich.

Vor ein paar Tagen waren wir mit einem guten Freund in der traumhaft schönen und teilweise erstaunlich pittoresken Altstadt von Soest unterwegs. Der frostige Wintertag neigte sich bereits, und mit dem schwindenden Sonnenlicht wuchs unser Appetit auf eine gute herzhafte Mahlzeit. Kurz entschlossen kehrten wir in einem zufällig des Wegs gelegenen spanischen Restaurant ein, wo wir uns, der frühen Abendstunde sei es gedankt, einen schönen Tisch ganz frei aussuchen durften. Unsere Wahl fiel auf einen gemütlichen Sitzplatz mit Ausblick, und schon bald darauf studierten wir die stimulierende Speisekarte. Meine Entscheidungsfindung dauerte, wie immer, nicht lange: Einen trockenen weißen Wein des Hauses sowie eine Käseplatte mit frischem gegrilltem Gemüse von der Tapas-Karte wollte ich mir munden lassen. Als nach einem weiterhin angeregten Tischgespräch die fertigen Speisen aufgetragen wurden, und mir der Duft von meiner „Nummer 172“ appetitlich in die Nase stieg, wurde mir einmal mehr bewusst, dass ich mir einen solch aufwändigen Genuss in den eigenen vier Wänden kaum jemals gönne. Und so zelebrierte ich die hervorragend zubereitete Speise Scheibchen für Scheibchen und Stückchen für Stückchen.

Natürlich habe ich mir dabei fest vorgenommen, dergleichen auch mal wieder zu Hause auf den Tisch zu bringen. Trotzdem möchte ich ernsthaft daran zweifeln, ob ich dieses mir selbst gegebene Versprechen wirklich einhalten werde. Schließlich kennt man ja seine eigene Bequemlichkeit 😉

Das hat aber auch sein Gutes: Ich werde mich jedes Mal wieder wie ein König über ein gutes Essen in einer guten Gaststätte freuen. Und so soll das ja schließlich auch sein.

– Carina Collany –

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