Frauenquote – Hallo, gehts noch?

frauenquoteDie absolut unsägliche Frauenquote ist mal wieder in aller Munde. Einigen putzigen PolitPüppchen ist scheinbar erneut aufgefallen, dass das auf unserem Planeten üblicher Weise anzutreffende prozentuale Verhältnis der Geschlechter sich nicht unbedingt auf den Chefetagen und in den marmorglänzenden ManagerToiletten widerspiegelt. Und schon wird wieder von Diskriminierung und ähnlich angeblich frauenfeindlichen Funktionalismen gefaselt.

Ganz ehrlich …

ICH KANN ES WIRKLICH NICHT MEHR HÖREN!

Was soll, bitte schön, ein vernünftiger und sachlogisch herleitbarer Grund dafür sein, die Chefetagen auf Teufel komm raus mit Menschen mit Menstruationshintergrund vollzupumpen? Befähigt denn allein die physiologisch feststellbare Anwesenheit primärer und meinetwegen auch noch sekundärer weiblicher Geschlechtsmerkmale für einen verantwortungsvollen Job? Sollte eine tatsächlich bestimmbare Berufseignung nicht vielmehr völlig unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit zu konstatieren sein?

Um es glasklar zu sagen: Ich (übrigens selbst eine Frau) bin strikt dagegen, dass bei der Jobvergabe eine Frau nur deshalb den Vorzug bekommt, weil sie eine Frau ist. Sofern nicht die Arbeitsplatzbeschreibung selbst das Geschlecht des Bewerbers zwingend vorgibt, darf es schlicht und ergreifend keine Rolle spielen, ob der Aspirant im Sitzen oder im Stehen pinkelt. Ich gehe ja auch nicht hin und kämpfe für eine feste Quote von Linkshändern oder von Kurzsichtigen oder von Rothaarigen in der ehrenwerten Riege der Neurochirurgen, um hier mal ein grotesk einschneidendes bildhaftes Beispiel zu gebrauchen.

Es wäre wirklich so einfach, der schnörkellos bestimmbaren Berufseignung die Hauptrolle auf der Besetzungsliste zuzugestehen:

1) Bewerbungsunterlagen müssten komplett von jeglichen Hinweisen auf das Geschlecht des Bewerbers befreit werden, bevor Entscheider sie gründlich prüfen.

2) Objektive, reliable und valide Eignungstest müssten die Berufsbefähigung nach wissenschaftlichen Standards bei jedem einzelnen Interessenten nachweisen.

3) Nicht wegzudiskutierende und mit Forschungsergebnissen bestens belegte psychische und physische Geschlechtsunterschiede (jawohl, die gibt es!) müssen seriös und fachkompetent in das motivbildende Abwägen bei der Jobvergabe mit einbezogen werden dürfen.

Gut möglich, dass bei einer strengen Einhaltung dieser geschlechtsneutralisierenden Vorgaben plötzlich bisherige berufliche Männerdomänen von Frauen geflutet werden. Das wäre absolut in Ordnung und das würde mir auch gut gefallen. Denn dann hätte die echte Eignung über die dämliche Pseudogleichberechtigung gesiegt. Sollten sich aber nach einer ausführlichen Einführung dieser Selektionskriterien an irgend einer Stelle immer noch keine Frauencluster zusammenballen, dann würde das sehr massiv dafür sprechen, das das betreffende Berufsbild nun mal nicht dazu geeignet ist, von einer Dame bedient zu werden. Na und? Was wäre denn daran so furchtbar?

Ich sage: Wahre Gleichstellung bedeutet, dass jede und jeder nach seinen individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten genau den Beruf bekommt, in dem das vorhandene Potenzial komplett und mit lustvoller Leistungsmotivation ausgeschöpft werden darf und kann.

Wer statt dessen immer nur quasigutmenschlich tendenziös ohne Sinn und Verstand wie eine kaputte Schallplatte nach einer schwachsinnigen Frauenquote schreit, sollte sich mal ernsthaft auf gravierende Hirnfunktionsstörungen untersuchen lassen. Am besten von einer zwangsumgeschulten Quotenneurologin 😈

– Milla Münchhausen –

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2 Antworten

  1. Carina sagt:

    Huhu Milla, guck mal hier:

    http://wunderblog.daniel-deppe.de/kerngedanken/

    Zwei Frauen, ein Kern-Gedanke, irgendwie 😉

  2. Clint sagt:

    „Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt“

    (Clint Eastwood)

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