Mit „Ausreißern“ gegen Haarausfall

(Haarausfall) Ob kahler Schädel oder volle Haarpracht – beides kann ziemlich sexy sein. Doch während die Zeit dem Freund der gepflegten „Bombe“ zuarbeitet, sieht sich der Verfechter der Löwenmähne bald mit dem Problem des Haarausfalls konfrontiert. Das Haupthaar lichtet sich deutlich, und Zonen kontinuierlich schwächer werdender Vegetation lassen erahnen, dass hier früher oder später das Knie oben rausgucken wird. Wer sich als Mann nicht unbedingt auf diese haarfreie Optik freut, kann zwischen den verschiedensten Mittelchen währen, die ein erneutes Erstarken des Haarwachstums in Aussicht stellen. Gegen eine Schweinekohle, versteht sich. Schließlich will ja auch Dr. Klenk von irgendwas leben :mrgreen:

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In der Tat 😛 das gezielte Füttern der Haarwurzeln mag hier und da dem Placebo-Effekt freundlich zuarbeiten. Doch es gibt eine wesentlich gezieltere und vermutlich deutlich wirksamere Methode, um die Fliegenlandeplätze wieder zuwuchern zu lassen. Und die besteht darin (jetzt halten Sie sich fest) einzelne Haare mutwillig … auszureißen!

Haarausfall – Wenn Haarwurzeln um Hilfe rufen

Allen Lebewesen ist es zu eigen, in höchsten Nöten laut um Hilfe zu rufen. Da machen (noch) lebende Haarwurzeln keine Ausnahme. Und so geschieht es, dass gezielt ausgerissene Haare als vitale Bedrohung erlebt und innerhalb der Kopfhaut entsprechend lautstark beklagt werden. Die umliegenden Haarfollikel registrieren die Todesschreie ihrer gerupften Nachbarn und eilen umgehend zu Hilfe. Diese Hilfe besteht dann darin, das natürliche Haarwachstum an der betreffenden Stelle mächtig anzukurbeln, und das weit über den erlittenen Verlust hinaus. Die Haarwurzeln leisten dann eine deutlich sichtbare Überkompensation, und der Schopf sprießt wieder. Jedenfalls funktioniert das bestens bei Mäusen:

Haare ausreißen hilft gegen Haarausfall

Kann man das denn wirklich auf Menschen übertragen?

Hier sind die mäuserupfenden Wissenschaftler zwar zurückhaltend, aber in der Sache durchaus optimistisch. Natürlich bedarf es weiterer Grundlagenforschung, um diesen durchaus rabiaten Wachstumsansporn auch für Menschen zu empfehlen. Doch wer mag, und wer es wagt, kann ja schon jetzt im Eigenversuch selbst zum Experimentator in eigener Sache werden. Eine durchaus ziemlich haarige Einzelfallentscheidung 🙄

– Carina Collany –

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