Ohne Moos kann trotzdem viel los sein

Ohne Moos trotzdem viel los

Ohne Moos trotzdem viel los

Ohne Moos nix los – so lautet ein weit verbreitetes Sprichwort. Wer ohne Moos daherkommt, hat in unserer materialistisch orientierten Gesellschaft meist nicht viel zu lachen. Daher ist die Eigenschaft, ohne Moos zu sein, sehr dazu geeignet, den Mooslosen ins soziale Abseits zu stellen. Und weil da niemand gerne so abseits steht, wird die eigene Situation, die von Geldknappheit geprägt ist, oft schamvoll verschwiegen. Doch diese Scham ist genau falsch. Denn es geht vielen Menschen so, dass sie jeden Cent dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn einmal ausgeben. Insoweit ist die Gruppe „ohne Moos“ eine, wenn auch leider schweigende, Mehrheit. Hat man sich das einmal klar gemacht, dass wirklich sehr viele Menschen sehr knapp bei Kasse sind, sollte sich das peinliche Gefühl der Scham in die entschlossene Willensstärke des Mutes wandeln. Das gibt sowohl der Seele Kraft als auch dem ganzen Menschen ein völlig neues Wir-Gefühl. Und schon ist man wieder unter Gleichgesinnten ein willkommenes Mitglied in einer großen Gruppe von freundlich aufgeschlossenen Leidensgenossen.

Merke:

Reichtum ist keine Schande  Armut auch nicht.

Ohne Moos muss die Planung perfekt sein

Es gibt ein paar dumme alte Tricks, die gleichwohl dem modernen schmalen Geldbeutel zugute kommen können. Wer mit seinem Geld nicht um sich werfen kann, der muss manchmal einfach nur etwas besser damit jonglieren lernen. Das ist gar nicht so schwer und auch hier macht Übung den Meister:

  • Führen Sie konsequent und lückenlos Buch darüber, wie viel Geld Sie an welchem Tag wofür ausgeben. Das verschafft Ihnen zum einen einen Überblick darüber, wo Ihre Euronen im Allgemeinen bleiben, und zum anderen kann es Ihnen Aufschluss über bislang versteckt gebliebene Geldabflüsse geben. Zu dieser Buchführung müssen natürlich auch die fixen Kosten und sonstige regelmäßig zu begleichenden Rechnungen gehören.
  • Sobald in diese Kassenbuchführung Routine eingekehrt ist, können alle Ausgaben, die sich bei objektiver Betrachtung als unnötig erweisen, reduziert oder ganz eliminiert werden. Wer nur kauft, was er braucht, kann tatsächlich verblüffend viel Geld einsparen.
  • Ein weiterer Vorteil der privaten Buchführung liegt darin, schon vorher sehr genau zu wissen, was den kommenden Monat so alles an Moos benötigt werden wird. Das macht die Ausgaben planbar und schützt vor vermeidbaren Überraschungen. Vielleicht ist auf diese Weise sogar regelmäßig ein kleiner Betrag für die Ablage auf der hohen Kante drin.
  • Shoppen macht Spaß, geht aber auch gehörig ins Geld. Dann hat man zwar für einen kurzen Moment den orgiastischen Kaufrausch, dafür aber hinterher jede Menge unnötige Plörren an der Backe, die viel Moos verbraucht haben, das nun andernorts schmerzlich fehlt. Da gibt es nur eins: Die Orte der Verführung konsequent zu meiden. Kein Schaufensterbummel mehr, kein HomeShopping, kein Spaziergang im Shopping-Center oder durch die Ladenpassage oder durch die Haupteinkaufsstraße. Oder wo immer auch sonst jemand Ihnen Ihr Geld mit sinnlosem Gelumpe aus der Tasche ziehen will. Was man nicht anfängt, muss man auch nicht aufhören. So einfach.
  • Natürlich gibt es auch viele Sachen, die Sie wirklich brauchen und deren Anschaffung Sie vor finanzielle Probleme stellt. Dann ist es sinnvoll, so viele Menschen wie möglich aktiv in Ihre Situation miteinzubeziehen. Denn entweder haben die Angesprochenen tolle Tipps für eine passende Schnäppchenchance, oder sie haben sogar selbst genau das zu viel, was Sie zu wenig haben. Das Durchforsten von Tauschbörsen oder von Onlineplattformen, wo Menschen ausdrücklich etwas zu verschenken haben, kann hier jede Menge Moos einsparen helfen. Der gezielte Besuch im Sozialkaufhaus, im Second Hand Laden, bei der AWO oder auch in einer Kleiderkammer ist auch oft bares Geld wert.

Ohne Moos muss die Psyche mitentscheiden

  • Manche Anschaffungen mögen Ihnen zunächst zwingend notwendig erscheinen, obwohl dies de facto gar nicht der Fall ist. Dann gaukelt Ihnen Ihr habsüchtiges Ego ein Bedürfnis vor, das in Wirklichkeit gar nicht existiert. Das müssen Sie zum Glück nicht kampflos hinnehmen. Sie können zum einen die berühmte Nacht darüber schlafen und dann am nächsten Tag prüfen, ob Ihnen das neue Gut immer noch so wichtig und so besitzenswert erscheint wie am Tag zuvor. Und Sie können sich zum anderen selbst fragen, wie lange Sie wohl nach einer Kaufentscheidung mit dem neuen Teil wirklich rundum glücklich und zufrieden wären. Bei solch einer selbstkritischen Analyse trennt sich sehr schnell die Spreu vom Weizen. Und echte Wünsche und Bedürfnisse können sich endlich klar von einer gefährlichen Scheinbedürftigkeit abgrenzen.
  • Ihre Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, wenn es um die freundliche Führung Ihrer Gedanken und Ihres Selbstwertgefühls geht. Ein schroffes „Das kann ich mir nicht leisten“ ist da in jedem Fall maximal kontraproduktiv. Sagen Sie statt dessen doch lieber „Das ist für den Augenblick in meinem Leben nicht vorgesehen“ oder sagen Sie ganz klipp und klar: „Das brauche ich nicht“. Sie merken sicher selbst sehr deutlich, wie anders die „Schwingungen“ dieser Formulierungen sich anfühlen. Und das sollten Sie nutzen.
  • Gehen Sie offensiv mit Ihrer finanziellen Situation um und schämen Sie sich um Himmels Willen nicht dafür. Sie werden staunen, auf wie viel positive Resonanz Sie mit Ihrer Ehrlichkeit und Ihrem starken Selbstvertrauen stoßen werden. Und die paar Spatzengehirne, die in widerwärtiger Überheblichkeit die Nase rümpfen, auf die können Sie getrost pfeifen. Denn solche arroganten Armleuchter brauchen Sie in Ihrem Leben wirklich nicht.

Ohne Moos ein nützliches PDF aus dem Netz fischen

Wenn Sie im Einzugsbereich von Hamburg leben und diesen Beitrag hier bis jetzt mit Interesse gelesen haben, dann sollten Sie gleich mal nach „Wenig Geld – viel Lebensfreude“ googeln. Die Suchergebnisliste wird Sie zu einer Broschüre gleichen Titels leiten, die Sie sich gratis im Format PDF abholen können. Dort finden Sie ein wahres Füllhorn voller nützlicher Hinweise und geldwerter Ideen für jede klamme Lebenssituation. Da macht schlaues Sparen echt viel Freude.

– Carina Collany –

Beitragsbild: Daniel Deppe

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