Rosenmontagsgedicht

Sieh die Städte voller Narren
die geschminkt der Züge harren.
Dicht gedrängt am Straßenrand,
völlig außer Rand und Band,
Billig-Bonbons nur im Sinn –
nein, da zieht’s mich gar nicht hin.

Vorgegeben vom Kalender
bunte wallende Gewänder.
Gute Laune muss man haben
reichlich Feuerwasser laden,
denn die feuchte Fröhlichkeit
macht den Jeck erst lang, dann breit.

Übermorgen ist’s zu Ende,
Aschermittwoch bringt die Wende.
Dann herrscht wieder tristes Grau
über Alltagsmann und -frau.
Und bis dahin such ich mir
ein befriedetes Revier.

http://danysfotowelt.blogspot.de/2015/02/feld.html

Entdeckt auf: http://danysfotowelt.blogspot.de/2015/02/feld.html

Blauen Himmel, frische Ferne,
zarte Wolken mag ich gerne.
Sieh, da führt sogar ein Pfad
hin zum Wäldchen, kerzengrad.
Weit und breit kein Narr zu sehn –
Stille, Ruhe, wunderschön!

Karneval – wer’s mag, soll’s machen,
leben, singen, saufen, lachen!
Ich lass jedem seinen Spaß
schließlich gönn auch ich mir was,
lass die Phantasien fliegen
über’s Feld, und still verschwiegen 🙂

– Milla Münchhausen –

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