Unterbewusstsein, bitte sprich mit mir!

Unterbewusstsein

Unterbewusstsein

Die meisten aller Gedanken, die pausenlos in unserem Gehirn entstehen, sind für unseren Lebenserfolg irrelevant bis abträglich. Darum sorgt unser Unterbewusstsein mit immenser und unablässiger Anstrengung dafür, dass nur jene Gedanken die kapazitativ begrenzten Ressourcen unseres Bewusstseins beanspruchen dürfen, die es sich auch wirklich mit klarem Verstand weiter zu denken lohnt. Man geht heute davon aus, dass auf einen Gedanken, den unser Unterbewusstsein „durchlässt“, ungefähr 800 Gedanken kommen, die es nicht bis auf den Schirm schaffen. Das ist gut für uns, wenn diese vorbewussten Gedanken nichts weiter als mentale Abfallstoffe waren. Doch was ist, wenn das Unterbewusstsein im Eifer des Gefechts und unter der immensen Last seines Alltagsgeschäftes mal einen wirklich wichtigen Gedanken irrtümlich an der Passage ins Bewusstsein hindert? Was, wenn ein hell leuchtender und sehnlichst herbeigewünschter Geistesblitz an der Barriere aufgehalten wird? Diese Fehler passieren leider auch schon mal. Zum Glück gibt es zwei recht einfache Methoden, mit denen man dem Unterbewusstsein diese verschütteten Schätze zielstrebig entreißen kann. Sowohl tagsüber als auch im träumerischen Nachtschlaf.

Tiefenentspannt das Unterbewusstsein öffnen

Um diese Strategie erfolgreich anzuwenden, müssen Sie Entspannungstechniken oder Meditationstechniken Ihrer Wahl anwenden. Denn die Grundvoraussetzung für diesen Weg zur inneren Gedankenwelt ist eine möglichst tiefe geistige Entspannung. Nutzen Sie also einen Ihnen angenehmen Weg, um sich so tief wie nur möglich zu entspannen. Und wenn Sie dann in Ihrer Mitte angekommen sind, stellen Sie sich selbst mit Ihrer inneren Stimme die folgende Frage:

Welches unbewusste Gedankenthema beschäftigt mich im Moment am intensivsten?

Nachdem Sie diese Frage an Ihr geöffnetes Unterbewusstsein übergeben haben, müssen Sie nur noch aufmerksam (und weiterhin tiefenentspannt) in sich hinein hören. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie dann eine spannende Antwort erhalten. Und wenn Sie in dieser Art der Selbstbefragung mit zunehmender Übung etwas versierter sind, können Sie sogar spüren, wie das Thema in Ihrer Innenwahrnehmung hochsteigt, um mit einem glasklaren PENG! Ihr Bewusstsein zu fluten. Genießen Sie diesen Heureka-Moment

Der Traum als Weg für das Unterbewusstsein

Wenn Sie an einem konkreten Problem zu beißen haben, bei dem Sie mit den Mitteln Ihres Bewusstseins nicht mehr weiterkommen, dann ist es durchaus möglich, dass Ihr Unterbewusstsein mit der richtigen Antwort aufwarten könnte. Dazu muss allerdings Ihr Bewusstsein buchstäblich schlafen gelegt werden. Denn nur dann, wenn der Verstand mal Pause hat, kann das Unterbewusstsein die Bühne betreten. So können Träume verblüffend effektiv zur Problemlösung beitragen. Dazu müssen Sie allerdings Ihrem Unterbewusstsein erst mal sagen, was Sie von ihm wollen. Und das geht so:

Legen Sie sich gemütlich ins Bett und freuen Sie sich auf Ihre wohlverdiente Nachtruhe. Lassen Sie nun vor Ihrem inneren Auge ein Bild davon entstehen, wie es aussehen würde, wenn Sie Ihr Problem gelöst hätten. Das kann eine sehr konkrete Szenerie sein, aber gerne auch ein Symbolbild. Ganz, wie es für Sie am besten passt. Wenn Sie mit Imaginationstechniken vertraut sind, wird Ihnen das keine Probleme bereiten. Andernfalls müssen Sie das anschauliche Vorstellen halt ein wenig einüben. So oder so: Nehmen Sie dieses Phantasiebild mit in Ihren erholsamen Schlaf. Dieses Bild wird dann vom Unterbewusstsein mit sämtlichen verfügbaren Lösungsmöglichkeiten abgeglichen. Und sollte sich dabei eine Passung finden lassen, so wird das Unterbewusstsein diese in eine Traumhandlung übersetzen. Jetzt müssen Sie sich am nächsten Morgen nur noch an diesen ganz speziellen Traum erinnern, und der Drops ist gelutscht

Wie so oft macht auch in diesen Dingen die Übung den Meister. Lassen Sie sich also bitte nicht entmutigen, wenn es bei den ersten Versuchen vielleicht noch nicht so ganz klappt, wie Sie es sich wünschen. Ihr Unterbewusstsein muss sich ja immerhin auch erstmal dran gewöhnen, dass Sie es direkt ansprechen und dass es Ihnen direkt antworten soll

– Carina Collany –

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