Warnung vor DHL Packstation Betrug

Die DHL Packstation kann wirklich extrem bequem sein und erfreut sich aus diesem Grund stetig steigender Beliebtheit.

 

Leider haben aber inzwischen auch widerliche Drecksbetrüger die großen gelben Goldgruben, sprich: die

DHL Packstation

für ihre psychopathischen Machenschaften entdeckt. Und die fiese Masche dieses ekelhaften Packs kann jeden treffen. Es sei denn, man kennt den Trick und kann sich ebenso einfach wie effizient dagegen schützen.

Lesen Sie jetzt einfach weiter. Dann werden Sie gleich wissen, was Ihnen als aufgeklärtem WUNDERBLOG-Leser in Zukunft keine Bange mehr machen muss.

Der Trick geht so

Das Verbrechergesindel sucht sich per Zufall (meist aus dem Telefonbuch) eine beliebige echte Adresse mit vollständigem Namen und Anschrift heraus.

Jetzt wird auf genau diesen Namen und für genau diese Anschrift ein Fach in der nächstgelegenen DHL Packstation beantragt. Die unmittelbare Bestätigung für diese Beauftragung landet per E-Mail im Postfach einer Junk-Adresse, die die Ganoven nur für diesen Zweck eingerichtet haben.

Kurze Zeit später schickt DHL dem vermeintlichen neuen Packstation Kunden die

Goldkarte

in einem freundlichen Willkommensbrief. Der verdutzte Empfänger findet den Brief in seiner ganz normalen Post und legt ihn zunächst irritiert beiseite.

Noch am selben Tag, aber spätestens am Folgetag klingelt es beim zukünftigen Betrugsopfer an der Tür. Ein Mensch, der sich mit sämtlichen Insignien als ein Mitarbeiter von DHL vorstellt, verlangt die

Aushändigung des Briefes samt Goldkarte

Er erklärt, dass es da ein Missverständnis und einen Fehler vom Amt gegeben hätte, dass die Goldkarte versehentlich zum falschen Empfänger versandt worden sei und dass aus diesem Grund der fehlgeleitete Brief samt Goldkarte nun persönlich abgeholt würde. Das klingt zunächst plausibel, da ja vom Eingang der Goldkarte niemand überraschter war als der Empfänger selbst. Erleichtert und vermeintlich aufgeklärt gibt der Empfänger dem netten Mann von DHL den Brief in die Hand und besiegelt damit sein Schicksal. Denn der angebliche DHL Mitarbeiter war ein gut getarnter Verbrecher, der jetzt ohne Probleme genau das bekommen hat, was er wollte.

Nun gehen die Gangster erstmal gediegen online shoppen. Sie kaufen alles auf Rechnung, unter dem Namen des Betrugsopfers, und lassen sich die teuren Waren samt und sonders an

die ergaunerte DHL Packstation

schicken, wo die fetten Pakete auch immer fleißig abgeholt werden. Der eingetragene Eigentümer der DHL Packstation bekommt davon nichts mit – wie sollte er auch? Die Benachrichtigungs-E-Mails landen ja alle direkt bei den gewissenlosen Abzockern, und der komische Irrtum mit der versehentlich übersandten Goldkarte ist auch schon längst vergessen. Nach einiger Zeit flattern dem Betrugsopfer

Mahnungen ohne Ende

ins Haus. Mahnungen für all das, was sich die Gauner auf seinen Namen gegen Rechnung in seine Packstation haben schicken lassen. Dann geht der Ärger richtig los, wie man sich nun bestens vorstellen kann. Das Opfer hat das Nachsehen, die Betrüger haben die Beute. Und bis es da zu Ermittlungen kommt, sind diese räuberischen Klobürsten schon längst über alle Berge und haben sich bereits ihr nächstes Opfer ausgeguckt.

Wie schützt man sich?

Zum Glück ganz einfach. Sollte man von DHL einen Brief bekommen, in welchem man samt Goldkarte als neuer Packstation Kunde begrüßt wird, obwohl man dergleichen niemals beantragt hat, dann geht es sofort mit genau diesem Brief in der Hand direkt zur Polizei. Hier wird dann zu Protokoll genommen, dass man ganz offensichtlich ins Visier verbrecherischer Betrüger gekommen ist. Und dann kann und wird alles zum prospektiven Schutz vor weiterem Schaden unternommen werden.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

– Milla Münchhausen –

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3 Antworten

  1. Frederick sagt:

    Also ich bin sowieso kein Freund der Packstation. Was ich da schon für Ärger hatte weil das Mistding meine „Goldkarte“ nicht lesen konnte. Da ist mir ein Nachbar der meine Pakete annimmt echt lieber.

  2. Daniel Deppe sagt:

    DHL selbst macht diese Betrugsmasche unfreiwillig zunehmend uninteressanter. Da, wie oben im Kommentar schon erwähnt, immer mehr Probleme mit Packstationen auftreten, diese ständig kaputt sind oder schlichtweg überfüllt, landen die illegal georderten Sendungen eben gar nicht in der Packstation. In der Regel sind solche Sendungen dann einen Tag später in der nächsten Filiale abzuholen, in der zumindest für die Pakete ein Personalausweis vorgelegt werden muss. Und hier wird es dann für das finstere Ganovenpack echt anstrengend…

  3. Die DHL Packstationen waren und sind nach wie vor im Fokus abgebrühter Abzocker:
    DHL-Packstationen waren leicht zu kapern
    Merke: Überall, wo Soziopathen was reißen können, machen sie das auch. Man kann darum nicht vorsichtig genug sein.

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