Eintritt frei – „The Museum“ lässt Besucher blank ziehen

Das Museum gilt ja gemeinhin als ein Hort und Ort von Kultur und Geschichte, wo es sich gut zu benehmen gilt. Da kann man auch schon mal darüber grübeln, welche Art der Bekleidung denn für so einen Museumsbesuch angemessen und statthaft wäre. Dergleichen Gedanken sind allerdings aktuell im kanadischen „The Museum“ im Rahmen der Ausstellung „Getting Naked“ völlig überflüssig. Denn wer diese Ausstellung als Besucher mit Kunst- und Kulturverstand genießen will, der muss sich komplett und vollständig seiner Kleider entledigen. Ja, Sie haben ganz richtig gelesen.

Ausziehen!

Bei „Getting Naked“ darf man nämlich nur so näher treten, wie man von der Natur geschaffen wurde. Egal, ob die Natur da bei ihrem frisch fröhlich freien Schaffen einen guten oder einen schlechten Tag gehabt hat 😉

Falls Sie mal einen neugierigen Blick auf diese komplett befreite Betrachterriege werfen mögen, müssen Sie einfach nur den nachfolgenden leuchtendblauen Link anklicken. Dann finden Sie sich augenblicklich mitten unter allen möglichen nackten Tatsachen wieder:

Neue Kunsterfahrung in Kanada
Nackt im Museum

Freilich ist nicht jeder Kunstliebhaber dazu bereit, sich in dieser entwaffnenden Offenheit vor den Exponaten zu entblößen und sich gleichzeitig den anderen Museumsbesuchern so frank und frei zu präsentieren. Doch ohne diesen Mut zur Lücke 😎 ist der Eintritt in den kulturanthropologischen Diskurs zum Thema Nacktheit und Nudismus an dieser Stelle nun mal nicht möglich. Und nicht nur in Kanada verlangt der Kultus seinen Fans so viel blanke Offenherzigkeit ab. Immer mehr Museen haben den Trend zum „Zuschauen und Mitmachen“ für sich entdeckt und fordern sozusagen freien Eintritt von ihren Besuchern. So inzwischen auch in Australien.

 

Und warum das alles? Weil nunmal der/die Nackte im Speziellen und die Nacktheit im Allgemeinen eine extrem große Rolle in der Kunstgeschichte gespielt haben und immer noch spielen.

Das musste jetzt auch einfach mal klar, laut und deutlich gesagt werden. Darüber darf man dann schon mal im stilechten Adams- oder Evakostüm intellektuell inspiriert und artgemäß animiert nachdenken :mrgreen: ohne sich dabei in der Gesellschaft Gleichgesinnter allzu zugeknöpft zu geben 😆

– Milla Münchhausen –

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