No Phosphor – no Party!

phosphorDie Menschheit vermehrt sich mehr denn je wie die berühmten Karnickel. Da können hierzulande die Schwarzmaler noch so sehr das angebliche Aussterben der Deutschen gebetsmühlenartig deklamieren – weltweit strebt das Menschengezücht fröhlich und hemmungslos ungebremst die 10 Milliarden an, Tendenz unaufhörlich steigend. Wo soll das noch enden?

Ich sag es Euch: Es endet mit dem Moment, da das letzte Körnchen Phosphor wahlweise weggelutscht oder ein für alle Mal in den Tiefen der verseuchten Weltmeere versackt ist. Und dieser Moment naht mit frisch besohlten glattledernen SiebenMeilenStiefeln:

Die Phosphor-Krise – Das Ende der Menschheit?

Ja, da guckt Ihr, gell? Phosphor ist Phosphor ist Phosphor, und wenn es keinen mehr gibt, dann ist fertig ende aus die Maus. Dann ist Schicht im Schacht und Ende der Fahnenstange. Denn das Element Phosphor kann man nicht künstlich herstellen. Weg ist weg. Und die Zeitbombe tickt.

Verdammt, na und?

Wenn kein Phosphor mehr verfügbar ist, den die tumbige Menschheit noch verballern könnte, dann wird es auch keine landwirtschaftlichen (und auch sonst keine) Düngemittel mehr geben. Ohne den massiven Einsatz von Düngemitteln werden die Ernten auf den nicht mehr künstlich gemästeten Feldern bald nur noch das Kargste vom Kargen sein. Und dann werden ein paar Milliarden hungernde Blagen ziemlich fürchterlich zu plärren anfangen. Wird ihnen aber nicht viel helfen. Ihren verdutzten Eltern übrigens auch nicht, weil die ganz genau so wie ihre Brut den Gürtel enger schnallen müssen. Da wird sich die hoffnungslos aus allen Nähten geplatzte Weltbevölkerung schon bald von ganz alleine drastisch reduzieren. Ausreichend zu Essen werden dann nur noch diejenigen wenigen Wohlhabenden haben, die sich die astronomisch in die Höhe geschossenen Preise für ihr ebenso selten wie kostbar gewordenes Schwarzmarkt-Futter noch leisten können. Für alle anderen wird ab sofort Schmalhans Küchenmeister sein. Das bedeutet: Volles Rohr Kohldampf schieben, oder den Kitt aus den Fenstern nagen. Oder rechtzeitig über Kannibalismus nachdenken.

Fazit

Zusammen mit dem Phosphor wird über kurz oder lang die Frage, wie man die ganze Menschheit satt kriegen soll, ein für alle Mal von der Tagesordnung verschwinden. Probleme mit epidemischem Übergewicht übrigens auch. Und ebenso die Krux der terrestrischen Überbevölkerung. Das sind gleich drei Wünsche auf einmal, die dann in Erfüllung gehen werden. Wir müssen uns einfach nur zurücklehnen und abwarten.

Clever. Wirklich clever. Da hat der haarlose Affe wieder mal ganze Arbeit geleistet.

– Milla Münchhausen –

P.S.
Treffen sich zwei Planeten im Weltraum. Sagt der eine zum anderen: „Boah Ey, Du siehst ja voll Scheiße aus.“ Erwidert der andere: „Hömma, ich fühl mich auch voll Scheiße. Ich hab nämlich – MENSCHEN!“ Darauf der eine wieder: „Bäh, das ist ja voll ekelhaft! Aber tröste Dich: Das geht bald von ganz alleine wieder weg.“

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2 Antworten

  1. NN sagt:

    Das alles könnte leider noch sehr viel komplizierter werden, als man es ohnehin schon nicht gerne wahrhaben will:

    Dünger kann tropische Böden unfruchtbar machen:
    Studie warnt vor falscher und forcierter Düngung in den Tropen und Subtropen

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16144-2013-05-23.html

  2. Milla sagt:

    Kleines Update zur kommenden Krise:

    Aktenzeichen P
    Forscher suchen Wege aus der Phosphor-Krise
    http://www.scinexx.de/dossier-712-1.html

    Fast schon rührend, dieser wissenschaftliche Eifer so kurz nach Zwölf 😛

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