Oh wie süß (oder suess für die Suchmaschinen)!

Suess oder süß - Suchmaschinengeschmackssache!

Suess oder süß – Suchmaschinengeschmackssache!

(suess braucht keine Umlaute und kein Buckel-S) Raffinierter Haushaltszucker ist so immens schädlich für den menschlichen Organismus, dass billige Süßigkeiten und anderer Schnuckerzuckerkram eigentlich einen Gefahrenstoff-Hinweis auf der Verpackung tragen müssten. Nicht umsonst achten immer mehr kritische Verbraucher darauf, Zucker im Speiseplan so weit wie möglich zu streichen. Doch auf welche Alternativen zum weißen Gift kann man ausweichen, wenn die lockende Lust auf Süßes nicht zum Stillschweigen zu bringen ist? Ich habe da mal was für alle gesundheitsbewussten Naschkatzen und Naschkater 😉 zusammengestellt.

Suess #1: Kokosblütenpuderzucker

ist wohl das edelste Weiß, mit dem man exklusive Nachspeisen oder vollwertige Köstlichkeiten aus der guten Backstube krönen kann. Dieser herrliche Himmelsstaub bringt darüber hinaus noch jede Menge gesunder Antioxidantien mit auf den königlichen Teller.

Suess #2: Fruchtdicksäfte

verdanken ihre vollmundige Süßkraft dem ganz natürlich in saftigem Obst anwesenden Fruchtzucker, und eignen sich daher besonders gut für frisch fruchtige Dessertvergnügen jeder Art. Um Fruchtdicksaft selbst zu machen (kaufen geht auch, kommt aber meist teurer 😉 ) brauchen Sie einen Fruchtsaft Ihrer Wahl, und beim sanften Einköcheln/Reduzieren desselben ein wenig Geduld. Dafür können Sie aber auch selbst bestimmen, wie dickflüssig Sie Ihren Dicksaft haben möchten. Wenn Sie es in dieser Rubrik etwas exotischer bzw. rustikaler mögen, könnten Ahornsirup, Grafschafter Goldsaft, Melasse oder Agavendicksaft (aus dem auch Agavenzucker gewonnen wird) Ihren Geschmack treffen. Für Low Carb Fans ist das alles jedoch verbotenes Land. Wie übrigens auch „Bienendicksaft“, besser bekannt als Honig 😉

Suess #3: Xylit

ist auch als „Birkenzucker“ bekannt und erfreut sich als Zuckeraustauschstoff größter Beliebtheit. Diese Substanz ist außerordentlich zahnfreundlich und hat höchst positive Auswirkungen auf schwankende Blutzuckerspiegel und auf bebende Insulinberge. Doch bitte Vorsicht: Allzuviel Xylit im Magen wirkt sich mit buchstäblich durchschlagendem Erfolg auf Ihre Verdauung aus. Wenn Sie also einen extrem flotten Otto nicht unbedingt willkommen heißen würden, dann sollten Sie xylithaltige Leckerchen nicht im Übermaß vernaschen.

Suess #4: Erythrit

ist ein Zuckerersatz, der fast schon zu schön ist, um wahr zu sein. Als Null-Kalorien-Phänomen mit einem glykämischen Index von ebensolcher NullUndNichtigkeit sowie frei von störendem Eigengeschmack kann dieses Süßungsmittel überall eingesetzt werden. Auch Blutzuckerspiegel und Insulinproduktion bleiben von diesem Pulver angenehm unbeeindruckt. Und wenn man dieses Wunder nicht gerade mit der Suppenkelle frisst, bleibt auch der Darm ganz ruhig und warm. Diese süße Rose scheint ganz und gar keine Dornen zu haben. Jedenfalls wäre mir noch keine Kritik an dieser Substanz zu Ohren gekommen. Ihnen vielleicht?

Suess #5: Stevia

ist eine nett anzuschauende und leicht zu kultivierende Pflanze, die Gärtnern die Ernte im besten Sinne des Wortes versüßt. Und auch positive gesundheitliche Wirkungen werden diesem Süßkraut zugeschrieben. So hat sich die Steviapflanze inzwischen bei schlauen Leckermäulchen einen Platz an der Sonne erobert. Mir persönlich schmeckt Stevia allerdings einen Tacken zu süß und zu intensiv. Aber das könnte natürlich auch ganz genau das sein, was Sie suchen. Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden 😉

Und nun wünsche ich Ihnen zuckerfrei versüßte Küchenträume 🙂

– Carina Collany –

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1 Antwort

  1. Zum Thema Zucker ist dieser Artikel besonders lesenswert:
    Die süssen Lügen der Zuckerindustrie
    Wem es da nicht schlecht wird …

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