Stierkampf: Eine teuer subventionierte Tierquälerei

Stierkampf: Eine teuer subventionierte TierquälereiDie EU-Apparatschiks lassen sich ja bekanntlich immer neue Sache einfallen, die sie den unterjochten Bürgern verbieten möchten. Gemeine Glühbirnen dürfen wir nicht mehr kaufen, Menthol-Zigaretten stehen auch auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Konsumgüter, und demnächst stehen auch Staubsauger, die kraftvolle 1600 Watt oder mehr auf den Boden bringen, unter eurokratischem Acht und Bann. Bei so viel Lust am unsinnigen Untersagen könnten die weltfernen EU-Sesselfurzer ja auch mal auf die Idee kommen, etwas zu verbieten, was schon längst verboten gehört. Etwas zu ächten, weil es grausam, unnötig oder anachronistisch ist. Etwas, wofür unzählige Tiere sinnlos leiden und elend unter fürchterlichsten Schmerzen krepieren müssen. Etwas wie den Stierkampf zum Beispiel. Doch was wird die

Komplett sinn- und schmerzfreie EU-Inquisitionstruppe

statt dessen machen? Richtig geraten! Diese hoch bezahlte Brut, die wir alle so nötig haben wie eine Gallenkolik, wird den Stierkampf zum Weltkulturerbe erklären! Damit das Blut unschuldiger Tiere demnächst unter dem Schutz der UNESCO in Strömen fließen kann, um eine mordlüstern gaffende Horde soziopathisch wohlstandsverwahrloster Gaffer für ein kleines Weilchen vom blutleeren Alltag abzulenken. Wie krank und pervers ist das denn?

Na und, denken Sie jetzt vielleicht im Stillen, Spanien ist weit weg, und ich habe sowieso noch nie einen Stierkampf gesehen. Leider ein klarer Fall von „Denkste“! Denn im Rahmen des EU-Subventions-Dickichts unterstützen …

Deutsche Steuerzahler (…) in Form von EU-Subventionen den Stierkampf in Spanien jährlich mit fast 30 Millionen Euro.

Zitiert aus:

Europa zahlt 130 Millionen für Stierkampf
Direktzahlungen an Kampfstierzüchter

Jetzt sehen auch Sie rot, nicht wahr? Dazu darf ich Ihnen vielleicht noch eine weitere Leseprobe zum wütend werden anbieten:

Spanien erklärt Stierkampf zu «immateriellem Kulturgut»

Ich sage: Nehmt jeden auf die Hörner, der diese bluttriefende Grausamkeit auch noch zu allem Überfluss zum schützenswerten und fett bezuschussten Kulturerbe hochstilisieren will.

In welcher verblödeten Bananenrepublik leben wir eigentlich?

– Milla Münchhausen –

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13 Antworten

  1. Alles was man über dieses blutige Gemetzel wissen sollte,Nachrichten, Kampagnen und Petitionen auf meinem Blog: http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf und der Webseite der spanischen Plattform zur Abschaffung der Stierkämpfe La Tortura No Es Cultura http://www.latorturanoescultura.org/de/

    • Milla Münchhausen sagt:

      Sehr geehrte Frau Szyszka, vielen Dank für die willkommene und wertvolle Erweiterung dieses Beitrags um Ihre Links. Ich wünsche mir, dass aufrechte Aktivistinnen wie Sie eines schönen Tages sagen dürfen, dass der Stierkampf endgültig Geschichte geworden ist. Eine Geschichte, die sich nie wiederholen darf und auch nie wiederholen wird.

      Nochmals Danke!

  2. Carina Collany sagt:

    So – jetzt ist es amtlich:

    Reinhard Spiegelhauer:
    Neues Gesetz zum Stierkampf in Spanien
    Gütesiegel für ein blutiges Spektakel

    Viele junge Spanier interessieren sich nicht mehr für den Stierkampf. Um ihr Milliardengeschäft zu retten, sammelte die Branche Unterschriften für ein neues Gesetz. Nun wurde die umstrittene Tradition zu einem „immateriellen Kulturgut“ erklärt.

    Quelle:
    http://www.tagesschau.de/ausland/stierkampf-kulturgut100.html

    Dafür habe ich nur ein einziges Wort:

    PFUI!

    Für Tierquälerei gibt es keine Entschuldigung!
    GAR KEINE!

  3. Tanja sagt:

    Die haben so eine Makke !!! Aber allgemein geht man in Spanien nicht grade zimperlich mit Tieren um… Das Tiere töten zum Kulturgut machen ist sowas von Krank !!!! Man sollte mit ihnen auch so umgehen. Toller Artikel weiter so Lg. Tanja

    Ps: Auch KFC quält Tiere

    • Milla sagt:

      Liebe Tanja,

      ganz ehrlich: Jeder Stier, der in der Arena mal den Torrero so richtig auf die Hörner nimmt – aber wirklich so richtig – der bekommt von mir sofort donnernden Applaus. Auch wenn dem armen Tier das leider nicht viel nutzt 🙄

      Ich sage: Wenn diese spanischen Puppenjungs so gerne in knallengen grellbunten Kostümchen rumlaufen, dann spendiert denen doch eine wöchentliche Parade durch die Straßen. Da kann dann jeder, der das braucht, seinen Knackarsch vom johlenden Publikum begutachten lassen, und die Stiere hätten ihre Ruhe.

      Erbost und entrüstet – Milla

      PS: Schon kleine Buben können in Spanien in Stierkampfschulen lernen, wie man Tiere am effizientesten und am schmerzvollsten quält. Klasse, ne? Da lernen doch schon die Jüngsten, wie viel Achtung man vor empfindungsfähigen Lebewesen haben sollte 🙁

  4. Fleißner Jürgen sagt:

    Wenn es Gott gäbe würde dieser die gesamte Iberische Halbinsel im Meer versinken lassen.
    Und dieses Verbrechen an den unschuldigen Tieren wird auch noch mit Steuregeldern der EU subventioniert. Ich schäme mich manchmal ein Mensch zu sein wenn ich dann noch sehen muß wie 10 oder 12 jährige Jungens in Stierkapfschulen auf das grausame Morden trainiert werden.
    So etwas gehört nicht in die EU.

    • Milla sagt:

      Sehr geehrter Herr Fleißner,

      ich kann Ihnen nur uneingeschränkt zustimmen. Allerdings weiß ich nicht, was mich mehr beunruhigen soll:

      – dass es wohl keinen guten Gott gibt,

      – dass es schon einen Gott gibt, dem seine eigenen primitiven Kreaturen allerdings schandvoll auf der Nase rumtanzen dürfen oder

      – dass es einen zutiefst gelangweilten Gott gibt, der zwar einschreiten könnte, aber da keinen Bock drauf hat.

      Wie ich es auch drehe und wende – es gefällt mir nicht 🙁 und den wehrlosen Tieren ganz sicher auch nicht.

      PS: Im übrigen bin ich der Meinung, dass die EU eine unheilvolle Reißbrettgeburt ist. Warum sollten sich grundsätzlich sehr unterschiedlich orientierte Menschen zangsweise zusammenraufen müssen, nur weil sie zufällig auf der gleichen Kontinentalplatte zur Welt gekommen sind? Was für ein grandioser Schwachsinn!

  5. Carina sagt:

    Stiere grauenvoll abmetzeln und junge Spanier aufs sadistische Tiere quälen abrichten – ja, das darf man, das ist Kultur, das ist eine Frage der nationalen Ehre …

    … aber wenn Dietmar Schönherr den letzten Wunsch seiner verstorbenen Ehefrau Vivi Bach erfüllen will, die ihre Asche im spanischen Mittelmeer verstreut wissen wollte – nein, das geht überhaupt gar nicht, das darf nicht sein, das verbieten Spaniens Gesetze ebenso streng wie unerbittlich.

    In was für einer moralisch total verkommenen Welt leben (und sterben) wir da eigentlich?

    Abermals: PFUI!

  6. Milla sagt:

    Die EU hat sich übrigens inzwischen wieder was Neues einfallen lassen, um das unvorstellbare Leid gequälter Tiere noch ein bisschen schlimmer zu machen:

    http://www.welt.de/wissenschaft/article124484361/Kuenftig-Millionen-zusaetzlicher-Tierversuche-noetig.html

    Kathrin Streckenbach:
    Künftig Millionen zusätzlicher Tierversuche nötig

    Jährlich sterben bereits Millionen Tiere in Deutschland – und künftig könnte die Zahl weiter steigen: Grund ist die EU-Chemikalienrichtlinie. Derzufolge müssen Tausende Chemikalien nachgetestet werden.

    Ich könnte echt schon wieder ausrasten!

  7. Jürgen sagt:

    Es könnet einen Hoffnungsschimmer geben:

    Der Stierkampf in Spanien besitzt eine lange, blutige Tradition, die sogar mit EU-Geldern gefördert wird. Das könnte sich nun ändern. Denn ohne Subventionen könnte es den Beruf des Toreros bald nicht mehr geben.>/strong>

    http://www.mdr.de/brisant/eu-sponsert-blutige-stierkaempfe-in-spanien100.html

    Möge für jeden qualvoll zu Tode gequlten Stier ein mitverantwortlicher EU-Politiker das gleiche Leid erdulden!!!

  8. Ein Sieg, den ich den Stieren von Herzen gönne:
    Stier tötet spanischen Torero in Arena
    Wann wird diese sinnlose Grausamkeit endlich ein Ende haben?

  9. Anonymous sagt:

    Nehmt Eure scheiß beschissene widerwärtige Tierquälerkultur und schiebt sie Euch da rein, wo die Sonne nicht scheint!
    http://www.n-tv.de/panorama/Lebendiger-Stier-angezuendet-article19114631.html
    Euch sollte man auch mal brennende Spieße tief ins Hirn bohren und dazu laut Beifall klatschen!!! Was seid Ihr ach so stolzen Kulturspanier doch für mächtige Arschlöcher!!!!!

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