Very Bad Things – Blutiger Junggesellenabschied

Der Film „Very Bad Things“ ist nichts für Leute, die kein Blut sehen können. Denn in „Very Bad Things“ fließt reichlich davon. Zur Not auch unter Zuhilfenahme von Kettensägen und Äxten.

Very Bad Things: Die Spielhandlung

Very Bad Things

Very Bad Things

Ein paar mehr oder weniger gute Freunde, darunter ein sehr ungleiches Brüderpaar, wollen es mit einem exzessiven Junggesellenabschied in Las Vegas noch mal so richtig krachen lassen. Während die zum Erbrechen zickige und maximal unsympathische Braut zu Hause über die Widrigkeiten ihrer baldigen monumentalen Hochzeitsfeier rumheult, lassen sich die aufgedrehten Jungs in einer Las Vegas Partysuite satte Schneestürme in die Nasen wehen. Dazu lassen sie auch literweise Schnaps die Kehlen runterlaufen und eine superprofessionelle Stripperin ihre sexy Show abziehen. Der dabei schwer in Versuchung geführte Bräutigam widersteht den Reizen der exotischen Tänzerin tapfer, während ein anderer angetörnter Herr die Dame mal eben nach nebenan auf ein Stößchen ins Badezimmer bittet. So weit, so unspektakulär. Doch ab jetzt nehmen die bitterbösen Dinge aka die „Very Bad Things“ ihren blutigen Lauf. Denn ab sofort hagelt es Leichen, die, mehr oder weniger am Stück, irgendwo verschwinden müssen, damit die drohend nahende Hochzeit ungefährdet bleibt. Bei diesem Schlachtfest werden auch die Protagonisten nicht verschont. Und am Ende, das kann hier ohne Spoilerwarnung gesagt werden, bekommt auch die blöde Braut, was sie verdient hat. Und das nicht zu knapp.

Very Bad Things: Mein Fazit

Dieser Film ist aus meiner subjektiven Sicht der bessere „Hangover“. Denn hier werden die wild gewordenen und völlig ausgerasteten Kerle nicht durch den gnädigen Mantel des Vergessens beschützt, sondern erleben von Anfang bis Ende in aller situationskomischen Brutalität mit, wie gnadenlos grausam das Schicksal zuschlagen kann. Auch der Klassiker „Kain vs. Abel“ wird hier neu (und deutlich stärker motorisiert) aufgelegt. Wer Spaß an rabenschwarzem Humor und gallebitteren Überraschungen hat, wird diesen Film lieben. Oder sich das mit der Heirat doch noch mal sehr ernsthaft überlegen. Auf jeden Fall könnte „Very Bad Things“ mal ein Weihnachtsfilm der ganz anderen, weil komplett entkitschten Art sein.

– Milla Münchhausen –

Beitragsbild: Screenshot aus der Tube

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