Geldsparen extrem – Tipps, die wirken und weh tun

Geldsparen

Geldsparen

Geldsparen ist die Devise dieser Zeit. Doch wie soll man noch mehr Moneten aus noch weniger Kohle rauspressen? Alles wird immer teurer, die Löhne werden immer lausiger (außer bei den in Saus und Braus lebenden und fröhlich prassenden Selbstbedienungs-Politikern) und das Ende der sparsamen Fahnenstange scheint erreicht. Trotzdem hat der WUNDERBLOG hier noch ein paar krasse Tipps zum Geldsparen, die Sie garantiert auf neue Gedanken bringen. Auf neue Gedanken, wohlgemerkt. Nicht unbedingt auf angenehme Gedanken.

Geldsparen durch das komplette Abschaffen sämtlicher Stromfresser in der Küche

Haben Sie einen Kühlschrank und/oder einen Gefrierschrank? Dann sofort weg damit. Denn solche Geräte brauchen Sie nur für leicht verderbliche Lebensmittel. Wenn Sie leicht verderbliche Lebensmittel komplett von Ihrem Speiseplan streichen, dann brauchen Sie auch keine Kühlaggregate mehr. Will heißen: Ab sofort

  • kein frisches Fleisch mehr (ist sowieso nur ungesund und viel zu teuer und auch nicht umweltgerecht) und
  • keine Milchprodukte mehr (sind sowieso nur ungesund und viel zu teuer und auch nicht umweltgerecht) und
  • keine gekühlten Getränke mehr (singen Sie selbst weiter, Sie kennen inzwischen den Text).

Der Verzicht auf frisches Fleisch und auf Milchprodukte und auf Kaltgetränke dient Ihrer Gesundheit, spart Ihnen enorm viel Geld und lässt Sie als Umwelt- und Klimaheld glänzen. Die abgeschafften Kühlaggregate fressen keinen teuren Strom mehr. Geldwerter Gewinn, wohin man sieht. Sparpotenzial mit Zusatzbonus sozusagen.

Übrigens: Einen Herd und/oder Wasserkocher brauchen Sie auch nicht. Kochen mit Strom oder Gas ist viel zu teuer. Steigen Sie auf frische Rohkostsalate und Brot um. Und trinken Sie nur noch zimmerwarmes Leitungswasser. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Geldsparen durch das komplette Abschaffen der Heizung

Die Heizkosten werden explodieren, daran besteht längst kein Zweifel mehr. Das können Sie sich sparen, wenn Sie gar nicht erst heizen. Lassen Sie Ihre Wohnung gänzlich unbeheizt und genießen Sie wahre Naturnähe durch den direkten Kontakt mit den natürlichen Wärme- und Kälteperioden der Jahreszeiten. Es ist doch richtig gemütlich, in den eigenen vier Wänden in den mollig warmen Wintersachen rumzulaufen, die sonst nur für Draußen gut waren. Diese Bekleidungsidee hat auch den Vorteil, dass Sie sich nicht umziehen müssen, wenn Sie das Haus verlassen wollen oder nach Hause kommen. Wenn Innen- und Außentemperatur identisch sind, bleiben Sie immer muckelig warm angezogen.

Geldsparen durch minimalisierte Körperpflege

Duschen Sie täglich? Womöglich sogar länger als die Habeck’schen fünf Minuten? Das kostet extrem viel Geld (heißes Wasser ist ja schon fast wie flüssiges Gold) und ist außerdem sehr schädlich für Ihre Haut. Schaffen Sie das Duschen einfach ab, Sie müssen das nicht tun. Gönnen Sie Ihrer Haut die Möglichkeit der Rückkehr zur Selbstreinigung und freuen Sie sich am neuen Trend des „Non Bathing“ bzw. „Cleansing Reduction“. Damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Denn auch echte Promis wie Brad Pitt, Jake Gyllenhaal, Jennifer Aniston, Julia Roberts, Charlize Theron, Mila Kunis oder Ashton Kutcher bekennen sich dazu, durch die Bekämpfung sinnlosen Hygienewahns sowohl Wasser als auch Geld zu sparen. Und sehen diese Stars etwa ungepflegt aus? Eben. Nebenbei spart dieser gesunde und umweltbewusste Trend zusätzlich die Kosten für Duschgel & Co. ein. Sogar der selige Steve Jobs hat aufs Duschen verzichtet und war damit seiner Zeit, einmal mehr, um Jahrzehnte voraus. Statt also sinnlos Geld ohne Ende im Abfluss der Dusche zu versenken, sollte man sich auf den guten alten Waschlappen besinnen. Damit kann man sparsam sauber halten, was täglich sauber gehalten werden sollte. Und nehmen Sie bitte kaltes Wasser.

Wir fassen zusammen

  1. In Ihrer Küche gibt es jetzt keine elektrischen Geräte mehr. Wirklich überhaupt gar keine. Sie sparen Strom ohne Ende und ernähren sich unglaublich gesund, weil Sie jetzt nur noch gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und in Wasser eingeweichte Haferflocken zu sich nehmen. Da Sie außerdem auch noch den Fernseher und das Radio abgeschafft haben, ist Ihr Weg frei zur extrem erholsamen Nachrichtendiät.
  2. Ihre Heizung steht ab sofort nur noch auf „Schneeflocke“, also auf Frostschutz. Wer braucht schon eine Heizung, wenn ein schicker Zwiebel-Look aus vielen bunten Pullovern viel schicker warm hält?
  3. Ihre Haut kann aufatmen, denn der permanente Dusch-Stress fällt ab sofort weg. Und Ihr Konto atmet auf, weil Ihnen das Geld für nahezu unbezahlbares heißes Wasser nicht mehr durch die Finger rinnt.

Habe ich noch was vergessen, Herr Habeck? Kann mir jemand, der nur fürs Dummschwätzen und Luftpumpen jeden Monat feiste 10.000 EUR einstreicht, überhaupt ernst zu nehmende Spartipps geben? Will ich mir von so einem grün angepinselten Spitzenverdiener überhaupt sagen lassen, wie und wo ich als geknechtete und vom Staat ausgeblutete Bürgerin meinen Gürtel noch enger zu schnallen habe, damit es bald wieder eine Diätenerhöhung geben kann? Nein. Ich glaube, das will ich nicht. Denn ich will nur eins: Keine Spartipps brauchen, weil ich von meinem Einkommen leben kann! Ich denke mal, das wollen wir alle.

– Milla Münchhausen –

P.S.:
Wenn Sie die restriktiven grünen Lebensvorschriften für die breite Masse schon mal ausprobieren wollen, dann wandern Sie doch einfach nach Nigeria aus. Dort ist jetzt schon alles so, wie es die Grünen sich für Deutschlands Zukunft erträumen. Gekocht wird, wenn überhaupt was zum Kochen da ist, draußen auf offenem Feuer. Kühlschränke, Waschmaschinen oder ähnliche „Weiße Ware“ besitzen die Menschen nicht. Stromausfälle gehören ebenso zum Alltag wie fehlendes fließendes Wasser. Armut ist Programm.

Noch Fragen?

 

Beitragsbild/Symbolfoto von Towfiqu barbhuiya auf Unsplash

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2 Antworten

  1. Hangry sagt:

    Ich weiß auch noch was.
    Man suche sich etwas aus, wogegen man schon immer mal öffentlich protestieren wollte.
    Dann vor Ort öffentlichkeitswirksam in den Hungerstreik treten.
    Man spart dadurch viel Geld was man sonst für Essen ausgeben würde. Und gewinnt an Sympathien in der Öffentlichkeit. Vielleicht machen ja sogar welche spontan mit. Außerdem nimmt man dabei auch noch ab. Schlank durchs Einsparen von Essen, erfolgreich protestieren mit Hungerstreik. Geht doch 🙁

  2. Anonymous sagt:

    Ich habe mal nach „habeck schwätzer“ gegoogelt und „ungefähr 51.900 Ergebnisse (0,43 Sekunden)“ bekommen. Alle Achtung. Hätte ich früher gewusst, dass inhaltsbefreites Dummschwätzen so obszön gut bezahlt wird, wäre ich auch zu den Grünen gegangen. Nebenbei bemerkt sind es viele bekannte Namen aus Presse, Funk und Fernsehen, die Habeck sowohl für einen Schwätzer als auch für einen maximal nervigen Zeitgenossen halten. Und so einer will mir sagen, wie lange ich höchstens unter der Dusche stehen darf? Da möchte am liebsten abkotzen…

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