Westernhagen führt sich selbst ad absurdum

Westernhagen diskriminiert Dicke!

Westernhagen diskriminiert Dicke!

Ach ja, der ach so feine und fast schon hyperästhetisch sensible Herr Westernhagen. Seine Echos hat er zurückgegeben, der scheinheilige Betroffenheitsapostel. Weil er mit dieser Auszeichnung nicht in einen Topf geworfen werden will mit Typen, die andere Typen beleidigen und in despektierlich grausamer Art der Lächerlichkeit preisgeben. Hach, wie ist er doch zutiefst betroffen, der edle Herr Westernhagen. Dabei sollte diese arrogante Flachpfeife als jemand, der selbst im Glashaus sitzt, mal schon das Steine werfen sein lassen. Denn im entehrenden Beleidigen von Menschen, die nun mal nicht gegen die individuellen Ausprägungen ihrer Organismusvariablen angehen können, ist Herr Westernhagen selbst ein widerwärtiger Meister.

Westernhagen ätzt geschmacklos gegen Dicke

Nicht jedem ist das Size-Zero-Gen in die Wiege gelegt. Wer dick ist, ist dies in aller Regel gegen seinen Willen. Und wie die Wissenschaft inzwischen fachübergreifend festgestellt hat, ist Übergewicht in manchen, aber beileibe nicht in allen Fällen einem allzu sorglosen und übermäßigen Essverhalten geschuldet. Schlimm genug, dass dicke Menschen neben ihrem eigenen Gewicht auch noch die gesellschaftliche Häme einer GNTM-Gesellschaft ertragen müssen. Damit dicke Menschen auch noch so richtig von oben herab mit der Schnauze in die Scheiße getreten werden, hat es dem noblen und nach eigener Meinung moralisch unantastbaren Herrn Superstar gefallen, einen Hetz-Song gegen Dicke rauszubringen. Wo war da Ihr Fein- und Mitgefühl, Herr Gut? Hat es Ihnen Spaß gemacht, auf hilflosen Menschen rumzuhacken, die weiß Gott schon genug unter ihrer unerwünschten Körperlichkeit zu leiden haben? Warum machen Sie nicht mal einen schmissigen Song über Blinde, über Amputierte oder über Demente? Das sollte doch Ihren billigen Zynismus und schamlosen Geschmack bestens treffen, Herr Westernhagen!

Westernhagen: Mein Fazit

Jetzt werden jede Menge Echos zurückgegeben. Schön und gut. Doch wer wirklich, also WIRKLICH seinen Protest gegen diskriminierende und ehrverletzende Liedertexte medienwirksam ausdrücken will, der hätte seine Echos schon vor langer Zeit zurückgeben müssen. Denn so lange ein Westernhagen Beifall und Echos für seine ekelhafte Diffamierung von Dicken bekommt, ist jede andere öffentliche Entrüstung bestenfalls tendenziös zu bewerten.

Was ich Herrn Westernhagen von Herzen wünsche, muss ich hier wohl nicht näher ausführen. Gefallen würde es dem selbstbesoffenen Fähnchenschwenker ganz sicher nicht.

– Milla Münchhausen –

Beitragsbild: cocoparisienne bei Pixabay

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Eine Antwort

  1. Wutfrau sagt:

    Dieser schleimige Heuchler!!!!!!

    Hier
    https://www.focus.de/kultur/vermischtes/vip-news-nach-echo-skandal-marius-mueller-westernhagen-gibt-alle-sieben-preise-zurueck_id_8778246.html
    heißt es (Zitat):
    Weiter mahnt er (Westernhagen) in seinem Beitrag an, dass Künstler eine „besondere gesellschaftliche Verantwortung“ hätten. Sich „hinter künstlerischer Freiheit zu verstecken oder kalkulierte Geschmacklosigkeiten als Stilmittel zu verteidigen“, sei dagegen „lächerlich“.

    Wo war seine gesellschaftliche Verantwortung, als er respektlos und überheblich über Dicke hergezogen ist? Wenn kalkulierte Geschmacklosigkeit lächerlich ist, dann müsste sich dieser ekelhafte Heuchler schon längst selbst zu Tode gelacht haben. Westernhagen ist widerlich!!!

    Ihnen, Frau Milla, danke ich für die offenen und wahren Worte in diesem Beitrag. Endlich mal nicht dieses ewige Gutmenschengeseiber, sondern Tacheles.

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