Giftiger Kräutertee durch Pyrrolizidin-Alkaloide

Giftiger Kräutertee

Giftiger Kräutertee

(Giftiger Kräutertee) – Sommer, Sonne, starker Durst – da greift der gesundheitsbewusste Mensch gerne zu Kräutertee, um den eingeschrumpelten Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen. Schließlich ist Kräutertee ja so unermesslich gesund, dass man ihn sogar Babys, kleinsten und kleinen Kindern sowie Kranken und Rekonvaleszenten als wohltuenden Durstlöscher anbietet. Fencheltee, Kamillentee, Pfefferminztee, Melissentee – der entspannte und komplett jugendfreie Inbegriff ebenso milder wie gesundheitsförderlicher Labsal. Oder? ODER???

Von wegen! Giftiger Kräutertee!

Sie haben es sich bei dieser zuckersüßen Einleitung wahrscheinlich schon gedacht: Ab sofort gehört auch Kräutertee auf die schwarze Liste. Weil es nämlich leider aufgrund eines allzu sorglosen Umgangs mit toxischen Substanzen giftiger Kräutertee ist. Warum das so ist, und wer sich in dem Kännchen mit dem Sud aus der Kräutermischung in Gefahr begibt, können Sie hier nachlesen:

Kräutertees enthalten giftige Pflanzenstoffe:
Forscher finden unerwartet hohe Gehalte an krebserregenden Pyrrolizidin-Alkaloiden

Giftiger Kräutertee? Ich kaufe aber doch ausschließlich kontrolliert biologischen Kräutertee!

Das hilft Ihnen leider auch nicht. Denn, und ich zitiere wörtlich aus dem Artikel:

Die Ergebnisse der untersuchten Kräutertees und Tees aus konventioneller Erzeugung unterschieden sich nicht von denen aus biologischem Anbau.

Dieser neuerliche Lebensmittelskandal (hören Sie auf, die Dinger mitzuzählen, es sind einfach zu viele) hat aber auch sein Gutes: Wenn Sie Kräutertee schon immer gehasst haben, von missionierenden BioGutMenschen aber zu dessen Konsum gedrängt wurden, weil die lasche Plörre ja angeblich soooooooooooo gesund sei – dann können Sie diesen Teesocken ab sofort ihr krebserregendes Gen-Gift links und rechts um die Ohren kippen. Und anschließend besten Gewissens zu weitaus bekömmlicheren Getränken mit gutem Geschmack greifen. Also: Ade, Giftiger Kräutertee!

Und hier noch ein betrübliches Update: Nicht nur giftiger Kräutertee bedroht das Wohlbefinden, sondern auch allzu reichlich mit Pflanzenschutzmitteln bearbeitete schwarze und grüne Teesorten. Da kann man gegen den gesunden Durst eigentlich nur noch gesundes Mineralwasser empfehlen. Obwohl …

Prosit allerseits!

– Milla Münchhausen –

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6 Antworten

  1. Martha sagt:

    Na toll. Was darf man eigentlich überhaupt noch zu sich nehmen? Gut, Kräutertee wird mir jetzt nicht so wirklich fehlen 😉 aber ich mag gar nicht dran denken, welches wirklich wichtige Lebensmittel man mir demnächst gründlich vermiesen wird …

  2. Milla sagt:

    Sogar Kamillentee, der Inbegriff an harmloser Gesundheitsunterstützung, kann Schlimmstes bewirken:

    Krebsgefahr durch Kamillentee?
    10 von 15 Proben enthalten giftige Pflanzen-Alkaloide

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17498-2014-04-28.html

    Ich sage: Finger weg von Kräutertee! Dagegen ist der Wolf im Schafspelz eine feige Memme 🙄

  3. Carina Collany sagt:

    Inzwischen ist auch der allseits gepriesene Grüne Tee in die schlechten Schlagzeilen gekommen:

    Grüner Tee im Test: Giftig statt gesund?
    http://www.n-tv.de/ratgeber/Giftig-statt-gesund-article15999196.html

    Nach dieser Lektüre ist mir die Lust auf Tee komplett vergangen 🙁 und ich kann Ihnen nur raten, da auch mal kritisch drüber nachzudenken.

  4. Hilde Kern sagt:

    Im Mittelalter wurde mit Petersilienwurzel Tee gebraut.Zur Verhütung eingenommen nicht nur in den Frauenhäuser z.b. in Rothenburg ob der Tauber/Konstanz/Nürnberg.Frauenhäuser hiessen damals die Bordelle.Petersilienwurzelsud gibt Kontraktionen der Gebärmutter.Wurde auch bis in die 1960 Jahre verwendet.Die Pille gabs ja am Anfang nur für verheiratete Frauen.Nicht aller Tee ist schlecht!

  5. Leider ist die Gefahrenlage immer noch vorhanden, vielleicht sogar mehr denn je:
    Giftige Pflanzenstoffe im Pfefferminztee
    Erneut weisen Tests Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees nach
    Also Finger weg vom Pfefferminztee. Ich für meinen Teil verzichte inzwischen vorsichtshalber auch auf alle anderen Teesorten. Man weiß heutzutage ja nie.

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