terment.ru/en/ – Warnung vor dieser Adresse!

terment.ru/en/ BITTE NICHT NUTZEN!

Russische Online-Kriminelle, die auf Ihre Kreditkartennummer scharf sind, möchten Sie über die Adresse terment.ru/en/ Ihrer hochsensiblen Daten berauben. Und damit Sie den abgebrühten russischen Ganoven auch auch den Leim gehen, wird man Ihnen auf terment.ru/en/ wertvolle Inhalte zum angeblich kostenlosen Download anbieten. Wie hinterhältig und perfide dieses online Phishing funktioniert und warum Sie nicht auf diese angebliche Gratis-Offerte reinfallen sollten, erklärt der nachfolgende Beitrag.

terment.ru/en/ will Ihre Kreditkartendaten, obwohl Sie NullkommaNullNix zu zahlen haben

Es funktioniert so: Sie gehen auf diese äußerst dubiose Seite und finden dort ein Buch, ein eBook, ein PDF oder ein Kindle, dass normaler Weise Geld kostet. Auf terment.ru/en/ jedoch können Sie dieses Werk angeblich ganz umsonst runterladen. Einzige Bedingung: Sie müssen dafür Ihre Kreditkartennummer sowie das Ablaufdatum Ihrer Kreditkarte angeben:

terment.ru/en/ BITTE NICHT NUTZEN!

terment.ru/en/ BITTE NICHT NUTZEN!

Die russischen Gauner begründen diese in Anbetracht des Nullbetrages völlig sinnlos erscheinende Forderung damit, dass sie die Seriosität Ihrer „Kunden“ überprüfen wollen. Und als würde das alleine nicht schon genug zum Himmel stinken, verweisen sie auch noch auf ihre absolut sichere Online Umgebung, der man völlig unbesorgt jede Art des Vertrauens schenken kann. Wer das glaubt, wird ganz sicher nicht selig. Aber egal. Nehmen wir einmal an, ein geistig eher schlicht gestrickter Zeitgenosse würde tatsächlich all diese sensiblen Daten blauäugig preisgeben, in der Hoffnung, dafür mit kostenlosem Lesespaß der Sonderklasse überhäuft zu werden. Dann passiert tatsächlich – gar nichts! Kein Download, kein gar Nix. Null, niente, nada, nunz. Das einzige, was wirklich passiert ist: die Russengangster haben jetzt die Kreditkartendaten des armen Irren. Und was die damit so alles anstellen können, kann sich jeder denken. Jeder außer unserem Schnäppchen jagenden online Phishing Opfer, das sich selbst dumm und dümmer ans Messer geliefert hat.

terment.ru/en/ – Ein Fallbeispiel

Eine seriöse Autorin (Name und Person sind der Redaktion bekannt) hat sich mal wieder selbst gegoogelt und dabei verblüfft festgestellt, dass eines ihrer Bücher jetzt bei terment.ru/en/ zum kostenlosen Download angeboten wird. Natürlich hat sie diese beunruhigende Entdeckung sofort ihrem Verlag zur Kenntnis gebracht. Und der benachrichtigte Fachverlag hat selbstverständlich sofort recherchiert und der Sache nachgespürt. Was die Rechtsabteilung des Verlages anschließend festgestellt hat, ist nachfolgend sinngemäß wiedergegeben:

Danke für die Information, dass Ihr Buch auf der Plattform terment.ru/en/ gratis angeboten wird. Das ist unglücklicher Weise eine weit verbreitete kriminelle Machenschaft, der kaum Einhalt geboten werden kann. Man könnte zwar die Betreiber der Plattform dazu auffordern, das Buch nicht mehr anzubieten. Doch leider hat die traurige Erfahrung gezeigt, dass solche Aufforderungen entweder komplett ignoriert werden, oder dass das Buch nur für eine kurze Frist „gesperrt“ wird, um danach wieder, wie vorher auch, zum Download angeboten zu werden. Grundsätzlich dienen diese „Angebote“ lediglich dazu, Kreditkarteninformationen von unbedarften Usern abzuphishen. Das ist auch bei der o.g. Webseite ganz eindeutig der Fall. Es ist bekannt, dass diese Art Phishing in Russland fast schon ein Volkssport geworden ist. Dennoch haben wir bei Google nach entsprechenden Reviews für diese Seite gesucht und sind schnell fündig geworden: terment.ru/en/ erschleicht sich das Geld unvorsichtiger Nutzer und bietet im Gegenzug – Nichts! Leider muss ich auch sagen, dass jede Art von Rechtsmitteln in diesem Fall lediglich eine Verschwendung von Zeit wäre. Denn eher friert die Hölle zu, als dass sich die russischen Phisher zum Guten bekehren und die Abzocke bleiben lassen würden.

Wer verliert noch?

Die Liste der Verlierer bei diesem miesen Ganovending beschränkt sich leider nicht nur auf den Vollpfosten, der hier seine Kreditkartendaten zum fröhlichen Missbrauch zur Verfügung gestellt hat. Schaden nehmen dabei leider auch der gute Ruf eines unbescholtenen Verlagshauses und der Leumund des übel benutzten Autoren. Darum hier an dieser Stelle die eindringliche Bitte:

Finger weg von terment.ru/en/ !!!

– Carina Collany –

Beitragsbild/Symbolbild: Taskin Ashiq

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