Tofuphantasie – Ein Resteverwertungsrezept von Jasmin

Tofuphantasie

Tofuphantasie (Symbolbild)

Wenn in einem Single-Haushalt vom mächtigen Tofublock mal wieder eine gute Portion übrig geblieben ist, dann wird es Zeit für Jasmins Tofuphantasie. Denn aktuell nicht verwerteter (und vielleicht in Vergessenheit geratener) Tofu kann und wird sehr schnell verderben. Das ist zum einen jammerschade um das gute Stück, und zum anderen ist es eine betrübliche Verschwendung von kulinarischen Möglichkeiten. In Jasmins Tofuphantasie vereint sich schlaue Resteverwertung mit schmackhafter Vielseitigkeit. Darum hier nun Jasmins cleveres Rezept für eine Tofuphantasie für alle Gourmet-Gelegenheiten.

Tofuphantasie: Die Zutatenliste

Benötigt werden:

  • Der Tofurest (je mehr, desto besser 😉 )
  • Chilipulver
  • Kurkumapulver
  • Sonnenblumenkerne
  • Wildkräuterpesto
  • Schnittfeste Oliven (der Bequemlichkeit halber sind entsteinte Oliven zu empfehlen)
  • Olivenöl

Und schließlich ein gut verschließbarer Behälter, der groß genug für die zu erwartende Menge an Tofuphantasie ist.

Tofuphantasie: Die Zubereitung

Den Tofurest in kleine Würfel schneiden. Die Würfel sollen dann etwa die Größe gewöhnlicher Salat-Croutons haben. Anschließend die Tofuwürfelchen in den Behälter geben und mit dem Chili- und Kurkumapulver würzen. Die Gewürze vorsichtig unterheben, bis sie gut verteilt sind. Nun noch eine großzügige Menge Sonnenblumenkerne dazugeben und ebenfalls gut unter die Tofuwürfelchen mengen. Jetzt kommt eine ordentliche Portion Wildkräuterpesto hinzu; das Wildkräuterpesto nun sorgfältig unterrühren. Als nächste Zutat sind die Oliven dran. Diese sollen in dünne Ringe geschnitten werden, was natürlich mit entsteinten festen Oliven am einfachsten geht. Wer sich (vielleicht wegen des typischen Geschmacks) etwas mehr Arbeit machen will, kann selbstverständlich auch andere Oliven hernehmen und entsprechend kleinschneiden. Ganz nach Lust und Laune. Und dann genau so viele Olivenringe, wie gewünscht sind, zur Tofukomposition mit dazugeben. Jetzt ist die Tofuphantasie im Prinzip schon fertig. Doch damit die kleine feine Köstlichkeit noch besser schmeckt, noch gesünder ist und noch länger im Kühlschrank frisch bleibt, wird das Ganze jetzt mit so viel Olivenöl aufgegossen, dass oben nichts mehr rausguckt. Deckel drauf und ab damit in die Kühlung, bis der kleine Hunger oder die passende Gelegenheit kommt.

Tofuphantasie: Die Verwendungsmöglichkeiten

Dieses leckere Recycling-Gericht ist hervorragend als kleine vollwertige Zwischenmahlzeit geeignet, wenn man sich dazu ein gutes Stück Brot gönnt. Auch als kreativ krönendes Topping auf einem knackig frischen Salat macht sich die Tofuphantasie ganz prima. Sogar als Zugabe zu einer Suppe lässt sich diese Zubereitung bestens verwenden. Und als kulinarisches Mitbringsel für ein buntes Partybuffet ist diese vielseitig verzehrbare Zutat ebenfalls immer eine tolle und exklusive Idee. Wer mag, kann damit auch ausgehöhlte Tomatenhälften füllen, Chiccoreeblätter belegen oder runde Pumpernickelhäppchen garnieren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kein Wunder, dass viele kluge Leute gar nicht erst auf anfallende Tofureste warten, sondern gleich mit der „Resteverwertung“ beginnen 😉

Jasmin wünscht, wie immer, guten Appetit!

 

Symbolbild: Daniel Deppe

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Eine Antwort

  1. Jasmin sagt:

    Ein Italiener erklärte mir mal dass Pesto nichts anderes heisse als Gemüsebrei.

    Also kreierte ich ein Winterpesto:

    Rucola
    Postilein
    Petersilie
    1/2 Tomate
    Schale einer Biomandarine in MiniMiniWürfelchen
    Getrocknete Dillspitzen
    2 Blatt Weisskraut in MiniMiniWürfelchen
    Pak Doi

    Meersalz
    Knoblauch

    In ein Glas mit Schraubdeckel leicht andrücken und mit Olivenöl so auffüllen dass ALLES bedeckt ist…

    Ab in den Kühlschrank.

    Der Fantasie bei den Zutaten ist kaum eine Grenze gesetzt.
    Schmeckt löffelweise genauso gut wie an Salaten oder Suppen oder Quark 🙂

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