Ölhamster – Bestimmung, Vorkommen und Bekämpfung

Ölhamster

Ölhamster

Der gemeine Ölhamster (Homo Cricetus Idioticus) ist ein gefährlicher parasitärer Schädling. Er verbreitet sich überall dort stark, wo die allgegenwärtigen zwangsalimentierten Lückenmedien durch das gezielte Absondern von Fehlinformationen die ohnehin extrem labilen zerebralen Neuronenverbände anfälliger Idiokraten endgültig in Kopfsalatsoße verwandeln. Der nachfolgende Beitrag will dabei helfen, Ölhamster korrekt einzuordnen, schnell und exakt zu identifizieren und, sofern möglich, nachhaltig zu vertreiben.

Ölhamster: Bestimmung

Ölhamster sind beschämend eng verwandt mit Klopapierhamstern (Cricetus Latrinariam Mutus), Nudelhamstern (Cricetus Collȳra Stupidus) oder Mehlhamstern (Cricetus Farina Asinus). Man erkennt diese intelligenzbefreiten ÖR-Propaganda-Opfer daran, dass sie ohne tatsächlichen Bedarf hektoliterweise die allerbilligsten Sorten Speiseöl aus den Geschäften schleppen. Hochpreisige Öle lässt der Ölhamster üblicher Weise in den ansonsten leergefegten Regalen stehen. Damit jene Zeitgenossen, die wirklich mal etwas Öl für die heimische Küche brauchen, obszön tief in die Tasche greifen müssen. Findet man einen Ölhamster in seinem Habitat vor, so lassen sich in dessen Vorratslager Unmengen an gebunkertem Speiseöl antreffen. So viel Öl, dass sämtliche belgischen Frittenbuden zusammen auch unter Bewirtungs-Vollast 100 Jahre bestens damit wirtschaften könnten.

Ölhamster: Vorkommen

Diese widerwärtigen, asozialen und belehrungsresistenten Abkömmlinge einer herzlosen und wohlstandsverwahrlosten Ellenbogengesellschaft finden sich derzeit endemisch in Deutschland. Zahlreichen Berichten zufolge werden diese Schädlinge im Ausland milde belächelt bis schallend ausgelacht. Und es wird gesagt, dass derzeit bereits Wetten darüber abgeschlossen werden, wann die nächste Mutation ihr hässliches Haupt in den Supermärkten erhebt. Beispielsweise der Wattestäbchenhamster, der Erbsenhamster oder der Schuhputzcremehamster, um nur drei von unendlich vielen deutschen Denkfiguren zu nennen. Obwohl (Achtung Insidertipp!) bereits gemunkelt wird, dass demnächst geschälte Tomaten in Dosen und Frischfleisch in den Lebensmittelgeschäften nicht mehr zu bekommen sein werden.

Ölhamster: Bekämpfung

Den Ölhamster selbst kann man nicht ausrotten. Diese Plage ist zu mächtig, um sie samt der Wurzel allen Übels komplett ausreißen zu können. Mit Giftködern geht leider auch nichts, denn gegen so viel Blödheit bleibt auch das stärkste Gift wirkungslos. Bei Dummheit helfen eben keine Pillen. Das einzige Mittel, das Erfolg verspricht, ist die Vergrämung von Ölhamstern. Dazu muss der Händler lediglich das Objekt bzw. die Objekte der Begierde konsequent aus dem Sortiment nehmen. Wer kein Öl mehr führt, gar kein Öl mehr (nein, das ganz Teure auch nicht), den werden diese Schädlinge bald nicht mehr belästigen. Die andere Möglichkeit, Öl zu Freudenhauspreisen anzubieten, hat sich in der Praxis als Schuss in den Ofen erwiesen. Denn dann versuchen die Ölhamster, die Ware kackendreist zu stehlen. Oder sie schicken ihre minderjährige Brut zum Ölklau in den Markt. So oder so will man mit dieser Art der Kriminalität als Marktleiter nichts zu tun haben. Merke: Bleiben die Regale leer, kommen auch die Ölhamster nicht mehr.

Fazit

Spätestens seit Wild Hogs wissen wir, dass Bären keine Scheiße fressen. Doch was wäre, wenn man dem deutschen Homo Fatuum durch die Kanäle des deutschen Staatspropagandafunks erzählen würde, dass Scheiße demnächst knapp wird? Würden die Ölhamster dann zu Scheißhamstern mutieren? Ausschließen kann man das leider nicht

– Milla Münchhausen –

 

Das Beitragsbild / Symbolfoto (das Originial ist ohne Öl ) wurde von Melissa Keizer auf Unsplash zur Verfügung gestellt. Hiermit wird der abgebildete supersüße Hamster ausdrücklich dafür um Verzeihung gebeten, durch die Fotomontage in die Nähe des gemeinen Ölhamsters gerückt worden zu sein.

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6 Antworten

  1. J. J. Kater sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag, der mich sehr zum Lachen gebracht hat. Auch wenn mir selbiges unter den aktuellen Umständen eher im Hals stecken bleibt. Nebenwirkungen der Deppenrepublik eben …

  2. Dosensuppenhamster sagt:

    Diese ganzen Vollidioten, die Nudeln hamstern – wenn der Russe vor der Tür steht, und es weder Strom noch Treibstoff noch Trinkwasser gibt, wollen die dann ihre Nudeln trocken lutschen oder was? Mal abgesehen davon, dass Nudeln, ernährungsphysiologisch gesehen, völlig nutzlos sind. Es sei denn, man muss als Marathonläufer am Tag vor der Qual seine Leber mit Carbos volldonnern. Doch wer will schon Marathon laufen, wenn der Russe da ist? So oder so sind Nudelhamster die dümmste aller Hamsterformen!

    • Goldhamster sagt:

      Ist doch ne gute Taktik! Wer sich nur noch von trockenen Nudeln ernährt, kann bald nicht mehr kacken. Und wer nicht mehr kackt, braucht kein Klopapier. So kann der Nudelhamster zusätzlich Klopapier sparen 😉

  3. Borstenvieh und Schweinespeck sagt:

    Ich habe mir in meiner Bratpfanne das Öl komplett abgewöhnt. Ich brutzle nur noch mit Schweineschmalz (das bekomme ich im Supermarkt derzeit noch für allerkleinstes Geld nachgeschmissen) oder mit Geflügelschmalz, das z.B. beim Grillen von Hähnchenschenkeln in der Grillwanne überbleibt. Die Sachen schmecken mit diesem Bratfett viel besser, viel aromatischer. Und ich kann mir das Öl komplett sparen. Nur mal so als kleiner Tipp von Gourmet zu Gourmet 🙂 und von Sparschwein zu Sparschwein 🙂

  4. Daniel sagt:

    Was mir seit ein paar Wochen auffällt, sind leere Stellflächen in Discountern und Supermärkten, wo sich in der Regel Getränke bis zur Decke stapeln. Wenn man mal einen Cuba Libre genießen will, dann wird es echt eng. Selbst die überteuerte Markenware ist ziemlich knapp geworden. Rum alkoholische Getränke sind glücklicherweise verfügbar wie immer.
    Das Hamstern könnte vielleicht auch von besonderer Klugheit einiger Menschen zeugen. Wenn das Geld bezeiten nichts mehr wert sein sollte, dann hätte man durch das Hamstern eine solidte Tausch-Basis für den Schwarzmarkt…
    PS: Ich lese gerade, dass Bierflaschen knapp werden…

    • Carina Collany sagt:

      Wenn alle nur fett genug hamstern, dann werden auf dem Schwarzmarkt bevorzugt jene Sachen wertvoll, die man nicht hamstern kann: Dienstleistungen! Wahrscheinlich bevorzugt körpernahe Dienstleistungen. Da würde ich dann gerne mal die Preislisten sehen 😛

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