Rainer Holbe – Pionier des Paranormalen

Erinnern Sie Sich noch an Rainer Holbe? Wenn damals gediegene unterhaltungsmusikalische Darbietungen, aufgelockert durch ein farbenprächtiges Fernsehballett Ihr Ding waren, dann entsteht beim Stichwort „Rainer Holbe“ wahrscheinlich vor Ihrem inneren Auge so etwas wie dieses gewinnende Portrait hier:

Autogrammkarte Rainer Holbe

Autogrammkarte Rainer Holbe

Doch in Rainer Holbe steckte weit mehr als der charmante und galante „Master of Ceremonies“ bei der Starparade. Als anerkannter und preisgekrönter Redakteur und Moderator realisierte er ab Mitte der 1980er Jahre ein bis dahin in der deutschen TV-Landschaft unbekanntes Format, welches sich all den Dingen zwischen Himmel und Erde widmete, vor denen die Schulweisheit kapitulieren musste. Hier sind die „Unglaublichen Geschichten“ ebenso zu erwähnen wie die „Phantastischen Phänomene„. Da wie dort ging es um Über- bis Außersinnliches, um mysteriöse Ereignisse und um parapsychologische Phänomene. Und auch als Buch-Autor wusste Rainer Holbe dieses spannende Thema aufzugreifen. In seinem Buch „Warum passiert mir das?“ beschäftigte er sich mit den Altlasten aus früheren Inkarnationen, die man unter dem Begriff des „Karma“ kennt. Dabei ließ er sich auch von medialen Zugängen zum Reich der Toten mit Informationen versorgen, was ihm allerdings zum beruflichen Verhängnis werden sollte. Denn in diesem Spannungsfeld wurden ihm auch Daten und Fakten zu „HänschenRosenthal (gest. 1987) sowie Meinungen zum Thema Holocaust zugetragen, deren Publikation Rainer Holbe einen völlig absurden Ruf als Antisemit einbrachte. Solcherart unreflektiert und ungerecht von der Öffentlichkeit abgewatscht zog sich Holbe aus dem Rampenlicht zurück. Seine ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Außersinnlichen hat er sich davon allerdings zum Glück nicht madig machen lassen:

Die Geister, die ich rief – Wie TV-Moderator Rainer Holbe die Transkommunikation bekannt machte

Rainer Holbe lebt und wirkt heute in Frankfurt am Main. Seine Romane und Sachbücher sind und bleiben eine gute Empfehlung für ein spannendes Lesevergnügen an langen Abenden. Natürlich nur dann, wenn man nicht gerade auf ZDFkultur die Starparade der vergangenen Zeiten mit der Wonne des fröhlichen Erinnerns an sich vorbeiflimmern lässt 😉

– Carina Collany –

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3 Antworten

  1. Krisztina Reissenberger sagt:

    Hallo ich würde gerne kontakt mit ihnen auf nehmen wie würde das funktionieren

  2. Krisztina Reissenberger sagt:

    Ich suche jemand der sich mit transkomunikation aus kennt

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