Verweilverbotszone – ein bemerke(l)nswerter Schwachsinn

Verweilverbotszone

Verweilverbotszone – Stehenbleiben kostet 50 Euro

Die Erfindung und Einführung der Verweilverbotszone ist ein weiterer schlagender Beweis dafür, dass Muttis servilen Folterknechten nichts, aber auch gar nichts zu blöde ist, wenn neue Sinnlosigkeiten zum Schinden des kleinen Mannes und seiner kleinen Frau erdacht werden müssen. Während sich unantastbare geheiligte Kindlein bis 14 Jahre nach Belieben in Teamstärke zusammenrotten und mit Viren, deren Mutanten und Muonkeln freizügig rumrotzen dürfen, ist es dem braven Bürger bei Strafe verboten, einen beschaulichen Spaziergang mit einer kleinen Rast auf einer Parkbank zu garnieren. Warum verbieten Muttis Schergen uns Bürgern nicht gleich das Atmen an öffentlichen Plätzen? Oder hab ich damit jetzt eine frische Idee geliefert, die einen selbstbesoffenen Zerspahnungsmechaniker auf den planlosen Plan ruft? Das täte mir wirklich leid. Doch wenn die Verweilverbotszone als solche keinerlei Sinn macht, wozu könnte sie dem sanktionswütigen Staatsapparat dann dienlich sein? Da gibt es tatsächlich einige bemerkelnswerte Aspekte zu bedenken.

Die Verweilverbotszone als Turbo für Schilderhersteller

Richtige Blechschilder sind sündhaft teuer. Deshalb dürften die über 300 Schilder, die Düsseldorf
für diesen groben Unfug bestellt und von Steuergeldern bezahlt hat, ein ebenso willkommener wie lukrativer Auftrag für die gebeutelte Straßenschilderindustrie gewesen sein. Und wer weiß? Vielleicht haben verschiedene Konkurrenten um diesen satten Auftrag auch das eine oder andere Nüsslein springen lassen, um beim Zuschlag bevorzugt zu werden. Es wäre nicht das erste Mal, das in diesen Kreisen eine Hand die andere wäscht.

Die Verweilverbotszone als Bußgeld-Druckmaschine

Da Muttis Einpeitscher unser aller Steuergeld derzeit tonnenweise im hell lodernden Coronafeuer verbrennen, muss dringend frisches Bares rangeschafft werden. Und wie könnte das besser bewerkstelligt werden, als mit flammneuen Bußgeldkatalogen? Wer in der Verweilverbotszone trotz der über 300 fetten neuen Schilder ordnungswidrig verweilt, wird mit stolzen 50 Euro zur Kasse gebeten. So werden Goldesel geboren. Leider kein Märchen.

Die Verweilverbotszone als Beleg peinlicher Hilflosigkeit

Wenn ein egomaner Banker und ein ratloser Tierarzt ihre bestürzende Ohnmacht hinter pseudowissenschaftlichem Aktionismus verstecken wollen, dann darf man eine Fülle bunt lackierter Inkompetenz erwarten. Fröhliche Alltagsmasken hatten irgendwann irgendwie noch einen humoristischen, bisweilen sogar einen modischen Effekt. Und die pausenlose Desinfiziererei hat immerhin andere Viren in die Schranken gewiesen und den schwungvollen Handel mit Isopropanol und Ethanol in ungeahnte Höhen katapultiert. Doch die Verweilverbotszone ist zweifellos das leuchtendste Juwel in der strahlenden Krone phantasievollen Dilettierens. Ich würde diesem Unding sogar Chancen auf das Unwort des Jahres einräumen.

Fazit

Mit der Verweilverbotszone können in bemerkelnswerter Weise fette Gelder beschafft, lukrative Aufträge verschafft und intelligible Problemzonen kaschiert werden. Ein wahrer Geniestreich mit gleich drei erfüllten Wünschen auf einmal. Das haben bisher nur Kinder-Überraschung geschafft. Also: Chapeau! Oder so.

– Milla Münchhausen –

P.S.:
Wer in diesem Beitrag Tippfehler findet, darf sie behalten.

Foto von Guillaume de Germain auf Unsplash

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2 Antworten

  1. Resi Gniert sagt:

    Was diese Politik im Laufe der Zeit erreicht hat, ist wirklich beispiellos. Die einzigen, die hier in diesem moralisch total verkommenen Land etwas zu befürchten haben, sind die hier geborenen Einwohner sowie die Opfer von kriminellen Machenschaften oder von Straftaten. Also alle rechtschaffenen Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollen. Allzu kinderliebe Pfaffen, internationale Verbrecherorganisationen aller Art sowie andere klein- und großkriminelle Invasionsverbände genießen hier verstörende Narrenfreiheit. Andere Länder schütteln entweder fassungslos den Kopf oder lachen sich kugelig, wenn sie nach Deutschland schauen. Nur unsere Elfenbeinturm-Regierung empfindet beim Blick in den Spiegel das wohlige Gefühl, die Schönste im ganzen Land zu sein. Es ist wirklich sehr sehr traurig, wohin und wie weit Deutschland gekommen ist. Leider gibt es keinen Impfstoff gegen Dummheit. An dessen Entwicklung scheint seitens der Obrigkeit auch kein Interesse zu bestehen.

  2. SelbstDenker sagt:

    Eine löbelicher Goldesel ist Corona auch dann, wenn man als obszön entlohnter Politiker noch zusätzlich krumme Geschäfte zu Lasten der bürgerlichen Corona-Melkkühe machen kann:

    Ich zitiere:

    CDU-Politiker kassiert rund 250.000 Euro für Masken-Deals

    Der Mannheimer Löbel hatte am Freitag eine Beteiligung an Geschäften mit Corona-Schutzmasken bestätigt. Löbels Firma hat demnach Provisionen von rund 250.000 Euro kassiert, weil sie Kaufverträge über Masken zwischen einem baden-württembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hatte.

    Quelle:
    https://www.gmx.net/magazine/politik/maskenaffaere-cdu-abgeordneter-loebel-politik-zurueck-35604308#.homepage.hero.Maskenaff%C3%A4re:%20CDU-Abgeordneter%20L%C3%B6bel%20zieht%20sich%20aus%20Politik%20zur%C3%BCck.2

    Ging es jemals um dieses Virus? Oder ging es immer nur darum, mit einer widerwärtigen Lüge die BRD noch weiter in Richtung DDR 2.0 zu schieben? Das ist alles so ekelhaft!

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