ÖSTAPO macht Spaziergänger zu Staatsfeinden Nummer Eins

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(ÖSTAPO) Den Begriff der GESTAPO (Geheime Staats-Polizei) kennt man noch aus der dunklen Epoche Deutschlands. Doch wer da meint, dass es in Deutschland inzwischen heller geworden ist, muss sich von den Öffentlich Unrechtlichen Rundfunkanstalten leider eines Besseren, pardon, eines Schlechteren belehren lassen. Denn aus „geheim“ ist derweil „öffentlich“ geworden. Und so werden wir hier und heute im Lande von der Öffentlich Staatlichen Sprach-Polizei, also von der ÖSTAPO, in gebetsmühlenartigem Dauerfeuer gehirngewaschen und gedanklich auf Linie gebracht.

Die ÖSTAPO bestimmt, wer nur spazieren geht und wer ein volksschädlicher Demonstrant ist

Das Wort „Spaziergänge“ meinte bis noch vor kurzem eine unterschwellig sportliche Fortbewegungsart unter freiem Himmel, wahlweise alleine oder in der Gesellschaft anderer naturverbundener Frischluftfans. Wer nicht alleine seinen Gedanken beim Spazierengehen nachhängen wollte, der konnte sich, warum auch nicht, mit Gleichgesinnten verabreden, um gemeinsam in netter Umgebung ein paar Schritte miteinander zu gehen. Doch diese Zeit der Harmlosigkeit ist jetzt vorbei, denn die ÖSTAPO hat die Parole ausgegeben, den Begriff „Spaziergang“ mit der notwendigen zeitgeistigen Schärfe zu ächten:

Betreff: Empfehlung AG Sprache zu Corona-„Spaziergänge“ – mit der Bitte um Beachtung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die AG Sprache hat sich mit der Formulierung rund um den Begriff „Spaziergang“ befasst und gibt folgende Empfehlung in Rücksprache mit der Rechtsredaktion in Karlsruhe ab: Wir sollten demnach nicht mehr von Spaziergängen, sondern von Demonstrationen oder Versammlungen reden.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Bornheim

Quelle dieses Zitats: Die ARD-aktuell-Zentrale „empfiehlt“ Redakteuren die „richtige“ Wortwahl

ÖSTAPO auch als GenderGagaGremium

Kein denkender Mensch will die totale Genderisierung der deutschen Sprache, auch wenn der zum Gärtner gemachte (Bär)Bock mit den Steuer*innenzahlern die Genderlatte schon recht hoch gelegt hat. Doch allem Volkswillen zum Trotz gefällt sich die ÖSTAPO als Einpeitscher von sinnlosen Geschlechtsbekundungen auf allen Ebenen. Hat Euch elenden Dummschwätzern eigentlich schonmal jemand gesagt, dass es absolut rassistisch und menschenverachtend ist, durch dieses dämliche Gendergaga all jene Menschen herabzusetzen, die sich weder männlich noch weiblich orientieren wollen? Wo bleiben denn jene Personen abseits des geschlechtlichen Mainstreams, wenn das generische Maskulinum in ein generisches Maskulin*innen-inum verbogen wird? Ganz genau! All diese weder weiblichen noch männlichen Erdenbürger bleiben bei dem ganzen ÖSTAPO-Getue auf der Strecke. Also Schluss mit diesem ÖSTAPO-Mist und zurück zur leicht verständlichen geschlechtsneutralen Sprache.

Bitte nicht noch mehr Polizeigewalt im Sprachgebrauch!

Es ist schlimm genug, dass es mit der politischen Korrektheit im Gebrauch der Deutschen Sprache schon so weit gekommen ist, dass altehrwürdiges Naschwerk (oder ähnliche traditionelle Institutionen) einen neuen und allseits unverfänglichen Namen bekommen müssen. Doch wenn die ÖSTAPO jetzt damit anfängt, unbescholtene Bürger alleine wegen ihres natürlich gewachsenen Sprachgebrauchs auf die schwarze Liste zu setzen, dann ist definitiv eine rote Linie überschritten.

– Milla Münchhausen –

Beitragsbild / Symbolfoto: Photo by HIZIR KAYA auf Unsplash

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7 Antworten

  1. Fassungslos sagt:

    Das ist ein Skandal! Und dieser großdeutschen Propagandainstitution muss ich auch noch zwangsweise staatlich erpresste Gebühren in saftiger Höhe bezahlen. Ich muss dafür blechen, dass mich diese System-Lakaien ideologisieren können. Ulrich Erckenbrecht hat völlig Recht, wenn er sagt:

    Die Medien gebärden sich immer als Östapo, als öffentliche Staatspolizei.

    Man möchte derzeit wirklich nur noch kotzen…

  2. Anonymous sagt:

    Es gab eine Zeit, da war ich restlos begeistert von der Tatsache, als eingeborene Deutsche in Deutschland leben zu dürfen. Doch diese Begeisterung hat im Laufe meiner Lebensjahre tiefe Risse bekommen. Und wenn ich mir nun das alles hier anschaue, dann kann ich nur noch tief traurig und resigniert sagen: DAS ist nicht mehr mein Land. Es ist wirklich zum Verzewifeln.

  3. Ronald sagt:

    Wer spazieren geht, sollte schon sehr genau darauf achten, dass er auch staatlich konform spaziert.
    Ich habe den Eindruck, dass der politische Zeitgeist mehr und mehr zur dunklen Seite der Macht tendiert. War vor geraumer Zeit die Stigmatisierung und Diskriminierung von Volksgruppen oder Glaubensanhängern ein gesellschaftliches wie politisches No-Go, so ist es längst Machtinstrument der Regierenden und prachtvolles Instrument der staatlichen Propaganda-Maschinerie. Umso trauriger, dass sich sogenannte „unabhängige Medien“ von diesem Strudel mitreißen lassen und in den Gleichlaut der staatlich vorformulierten Berichterstattung einreihen.
    Man hat erkannt welche Macht man in dieser Ausnahmesituation ausüben kann, eine Macht die den bisher Regierenden der Nachkriegszeit auf Grund von Grundgesetzen verwehrt geblieben ist. Diese Macht erzeugt nur einen Hunger nach noch mehr Macht und so wird nicht nur die Berichterstattung immer einseitiger. Es ist auch kein Wunder, dass Verordnungen immer weniger mit normalem, klaren Menschenverstand zu erklären sind. Nicht nur dass, sie werden von Situation zu Situation auch noch unterschiedlich ausgelegt und in Richtung der angestrebten Ziele gebogen.
    Warum reicht für einen Geimpften der negative Antigen Test zur Teilnahme an Freizeit und Gastronomie und für einen Ungeimpften nicht? Es gibt keine rationale Erklärung. Es geht um Ausübung von Macht.
    Jüngstes Beispiel kommt wieder einmal aus Sachsen.
    Die Sächsische Corona-Wellenbrecher-Verordnung sah, zum Zeitpunkt, Versammlungen nur bis 10 Personen unter freiem Himmel vor. Während eine angemeldete Demonstration von „Leugnern der Corona-Pandemie und Kritikern der Schutzmaßnahmen“ sowie „Querdenker, Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter“ von einem Großaufgebot der Polizei in Schach gehalten wurde, formierten sich die „Studierenden“ Gegendemonstranten um ihr Universitätsklinikum Dresden, vor was auch immer, zu beschützen. Die Aktion der „Studierenden“ verstieß zu jeder Zeit genauso gegen die Sächsische Corona Schutzverordnung und die Polizei löste natürlich auch diese Veranstaltung auf und erteilte Ordnungswidrigkeiten. Für mich war die Welt so in Ordnung, nicht aber für den Mann, der selbst strenger Verfechter seiner eigenen Verordnung ist.
    Ich zitiere den MDR:
    „Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte den Medizinstudenten der Technischen Universität Dresden tags darauf für ihre Aktion gegen einen Corona-Protest gedankt. In einem Twitter-Post nannte er das Handeln ein wichtiges Statement und stellte ein Foto dazu. Darauf halten Teilnehmer ein Transparent hoch mit der Aufschrift: „Sachsen, lasst Euch impfen“…….“
    Aha, man muss nur die „richtigen Plakate“ hochhalten und schon ist ein Rechtsverstoß nicht mehr Rechtsverstoß, sondern wird vom Herrn Ministerpräsident höchst persönlich gelobt.
    Meine Annahme, dass Herr Kretschmer nunmehr mit einem Shitstorm überzogen würde, stellte sich als völlig naiv heraus.
    Von allen Seiten wurde die illegale Demonstration der Studenten als Höchstmaß der Zivilcourage gelobt.
    Verstehe nur ich die Welt nicht mehr?

    • Carina Collany sagt:

      Einmal mehr möchte ich Ihnen, sehr geehrter Ronald, für einen ebenso brillanten wie bestens recherchierten Kommentar danken. Und ich möchte Ihnen sagen, dass auch ich die Welt schon lange nicht mehr verstehe.

      – Die wissenschaftliche Fakten- und Datenlage zum Thema Corona wird immer facettenreicher und immer komplexer. So weiß man inzwischen u.a. sehr genau, dass der Antikörper-Erfolg der „vierten Impfung“ weder von langer Dauer noch von messbarem Nutzen gegen eine Infektion ist. Trotzdem wird eine vierte Impfung nicht nur heftig beworben, sondern von hiesigen Pflegefachkräften sogar zwingend notwendig verlangt. Das beharrliche Ignorieren wissenschaftlich begründeter Tatsachen spricht nicht gerade für ein intelligentes oder gar nachvollziehbares Vorgehen gegen Corona.

      – Es ist sehr gut und sehr wohl bekannt, dass sich mindestens die Hälfte der bislang nicht geimpften Menschen sofort für eine Impfung entscheiden würden, wenn sie den Impfstoff von Novavax (oder von Valneva) erhalten könnten. Wenn Herr Lauterbach die Grundrechenarten beherrschen würde, dann hätte er auf der Basis dieses Wissens wengstens zwei Millionen (Menschen) mal drei (Impfduchgänge), also sechs Millionen Impfdosen dieses Vakzins bestellen müssen. Plus einer gewissen Reserve. Doch statt endlich jene Menschen mit ins Boot zu holen, die sich nicht mit der Genbrühe gefährden lassen wollen, bestellt dieser so genannte Gesundheitsminister das Mittel von Novavax in winzigsten Mengen, während die körperverletzende Gensuppe in epochalen Tsunami-Mengen eingekauft wird. Ignoranz, Dummheit oder Bosheit, wer will das an dieser Stelle sagen? Jedenfalls ist dieses Vorgehen bar jeder Logik.

      – Eine Impfpflicht stünde in Deutschland in verschiedener Hinsicht auf tönernen Füßen. Diese Erkenntnis ist inzwischen sogar schon in dem einen oder anderen Politikerkopf angelangt. Würde man allen Impfwilligen die freie Wahl lassen, welchen Impfstoff sie nehmen wollen, dann könnte in kürzester Zeit die magische Marke von 90% Geimpften in Deutschland erreicht sein. Die Reststrecke von der Pandemie zur Endemie würde dann Omikron erledigen, und alles wäre schneller in Ordnung, als ein Lämmchen mit dem Schwanz wackeln kann. Aber nein, das wäre ja viel zu einfach und viel zu gut nachvollziehbar. Statt desen soll immer noch eine absolut kontraproduktive und gefährliche Impfpflicht durchgeprügelt werden. Auch da kann ich mir nur verständnislos an den Kopf fassen und diesen pausenlos schütteln.

      Das soziopathische Aushebeln ethischer Standards und das kaltlächelnde Aussetzen grundlegender Grundrechte, gekoppelt mit einer beispiellosen Entwürdigung und Entmündigung freier Bürger, macht betroffen und traurig. Kein Wunder, dass man diese Welt nicht mehr verstehen kann.

      • Fassungslos sagt:

        Herr Lauterbach ist ein gewissenloser Pharmalobbyist, ein Ausbeuter, und im Rahmen verschiedener Arzneimittelskandale auch irgendwo ein gefährlicher Körperverletzer:

        Karl Lauterbach: Trotz Lipobay-Skandal Berater der Deutschen Regierung – Skandale und Fehlverhalten

        Diese Person sollte mit allem, was sie auf dem Kerbholz hat, in der deutschen Politik eigentlich eine persona non grata sein. Doch muss Lauterbach wegen all seiner kriminellen und gewissenlosen Machenschaften Konsequenzen fürchten? Nein, muss er nicht. Man hat ihn sogar zum Gesundheitsminister gekrönt. Unfassbar! Auf diesem Hintergrund muss man sich nicht wundern, wenn diesem Verbrecher alles egal ist, solange sich alle demütigen Deutschen zu Tode impfen lassen.

  4. PoppKorn sagt:

    Auch ich verstehe die Welt nicht mehr. Beispiel: Kinobetreiber müssen derzeit nicht nur durch die Kontrolle des Impfstatus Aufgaben übernehmen, die eigentlich nur der Staatshoheit vorbehalten bleiben sollten. Sie müssen darüber hinaus auch noch Impfologie und Aussagenlogik studiert haben. Denn:

    Wer soll das in Hessen verstehen:

    Zugang haben somit Personen mit folgendem Nachweis:

    Doppelt geimpft und getestet
    Genesen und getestet
    Dreifach geimpft (geboostert)
    Genesen und doppelt geimpft
    Doppelt geimpft und genesen (Neu)
    Geimpft, genesen, geimpft (Neu)
    Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung) (Neu)
    Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests) (Neu)
    Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung) (Neu)

    Und das sollen wir kontrollieren?

    Quelle: Mitglied „marktgerecht“ im Filmvorführerforum

    Wenn Wahnsinn epidemisch wird, dann nennt man ihn Vernunft

    (Oskar Panizza)

  1. 28. Januar 2022

    […] idiotisieren zu lassen, dann stellen Sie sich doch ganz einfach Ihr eigenes Programm jenseits der ÖSTAPO zusammen. Zum Glück gibt es ja in der heutigen internetten Medienlandschaft genug Möglichkeiten […]

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