Gendergaga mit Stern*innen

Gendergaga macht aggro

Gendergaga macht aggro

Ganz ehrlich – dieses total verschwurbelte und komplett sinnentleerte allgegenwärtige Rumgereite auf ihm und auf ihr, kurz Gendergaga genannt, geht mir nur noch auf den Sack, ja sogar auf die Säcke. Bei jeder schriftlichen und mündlichen verbalen Gelegenheit muss pausenlos hervorgehoben werden, dass Menschen nicht eingeschlechtlich sind. Ja leck mich doch am Arsch. Gibt es denn wirklich noch Leute, denen der berühmte kleine Unterschied noch gar nicht aufgefallen wäre? Das glaube ich nicht.

Gendergaga mit Parallelen zu selbstbesoffenem Größenwahn

Für mich hat dieser ganze schwachsinnige Sternchenscheiß genauso wenig mit geschlechtlicher Gleichberechtigung zu tun, wie das ewige Säbelrasseln eines krankhaft selbstbezogenen Herrn Weselsky mit Lohngerechtigkeit. Denn genau so, wie der GDL Sonnenkönig hinter dem fadenscheinigen Feigenblatt fairer Bezahlung einfach nur auf ziemlich antisoziale Art und Weise seine Egomanie feiert, genau so selbstverliebt wollen die Geschlechtsterroristen auf Biegen und Brechen mit ihrem idiotischen Gendersternchen all jene, die lesen und schreiben können, in den blanken Wahnsinn treiben. Denn soviel ist sicher: jeder Text wird durch hirnrissiges Gendergaga zum aggressionsfördernden ermüdenden Hürdenlauf.

Gendergaga für politisch korrekte Schreiberlinge

Haben außer Menschen auch Tiere und Dinge ein Anrecht auf das Idiotensternchen? Wie trennt man besternte Gendergaga Wortkonstrukte korrekt? Was ist mit Groß- und Kleinschreibung? Bekommen Studierende schlechtere Noten, wenn sie sich dem Gendergaga verweigern? (Ja, so weit ist es inzwischen leider schon). Dieser bullshittige Sternenhimmel zieht einen stinkenden Rattenschwanz an völlig überflüssigen Problemen nach sich und behindert dadurch sowohl die Lesbarkeit besternter Texte als auch die Abfassung politisch korrekt weichgespülter Ausformulierungen. Es hat einen guten Grund, warum intelligente Menschen diesen Gendergaga Bockmist konsequent verweigern. Oder sich zumindest über dessen Auswüchse qualifiziert lustig machen. Hier denke ich an den leider viel zu früh verstorbenen brillanten Cartoonisten Perscheid. In einer seiner Zeichnungen stellte er in gewohnt bissig realistischer Manier den Brieföffner der Brieföffnerin gegenüber. Und das inzwischen zwingend vorgeschriebene „m/w/d“ in den Stellenanzeigen veranlasste ihn dazu, in einer fiktiven Stellenausschreibung der fiktiven realschule Krauthausen einen Rektor, eine Rektorin oder ein Rektum zu suchen. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Liebe Alle!

Hiermit plädiere ich dafür, das gesamte Gendergaga komplett abzuschaffen. Denn wahre Gleichberechtigung muss absichts- und einsichtsvoll im Kopf stattfinden, und nicht notgedrungen und erzwungen auf dem Papier, welches ja bekanntlich recht geduldig ist. Tatsächlich kann ich mir gut vorstellen, dass diese ewige Geschlechtsgebetsmühle der dahinter verborgenen Absicht weit mehr schadet als nutzt. Was meinen Sie?

– Milla Münchhausen –

Beitragsbild/Symbolfoto von Noah Buscher auf Unsplash

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Eine Antwort

  1. Chefin sagt:

    Vor ein paar Tagen habe ich unserer Sekretärin einen Text zum Abtippen reingegeben. Diesen hat sie, ohne mich vorher um Erlaubnis zu fragen, einfach mal so mit diesem ganzen Gendermist verseucht. Darüber habe ich mich ziemlich aufgeregt. Und dann habe ich ihr angeordnet, das ganze noch einmal exakt genau so abzuschreiben, wie ich es diktiert hatte. Hoffentlich hat sie sich das gut gemerkt. Sonst wird sie demnächst das Märchen von den Sterntalern zu bearbeiten haben.

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