Töten Wattestäbchen wirklich die Weltmeere?

Wattestäbchen

Wattestäbchen

Die eurokratistizistischen Hirnspender haben aktuell im Vollbesitz ihrer geistigen Unfähigkeit beschlossen, Wattestäbchen zu verbieten, um die hoffnungslos verdreckten Weltmeere wieder strahlend blau und nicht nur sauber, sondern rein zu kriegen. Ja nee is klar. Es sind ja auch unsere Wattestäbchen, die in mehrstelliger Gazillionenstärke die unsäglichen Plastikinseln in Pazifik & Co. gewebt haben und beständig weiter weben. Na ja, nicht nur die Wattestäbchen. Auch die bösen bösen Strohhalme sind am Untergang der Weltmeere beteiligt, weshalb die EU-Nutzlosbrut diese gleich mit verbieten will. Fantastisch. Wieder einmal hat die intelligenzfreie EU-Zone den Stein der Weisen entdeckt und sofort ins Wasser geworfen.

Wattestäbchen Verbot – voll am richtigen Leben vorbei

Auch wenn es in die dämlichen Brüsseler Dickschädel wohl niemals reingehen wird: Nicht unsere paar Wattestäbchen sind die Basis aller bedrohlichen Plastik Schwimmkontinente, sondern der sorglos entsorgte Müll absurd wachstumsorientierter Regionen wie Indien und China. Deren explodierende und grenzenlos konsumierende Bevölkerung erzeugt ganze Gebirgsketten von Plastikmüll, ohne dafür eine angemessene Abfallwirtschaft oder gar so etwas wie Recycling zu betreiben. Und wozu auch? Ab mit dem Plastikdreck ins Wasser, aus den Augen, aus dem Sinn, sail away. Inder und Chinesen sind in Sachen Abfallentsorgung wahrlich keine Pussis. Ganz im Gegenteil: China und Indien gehören, global betrachtet, zu den allergrößten Plastik-Dreckschleudern der Erde. Wattestäbchen in Europa wegen der Weltmeere zu verbieten ist in Anbetracht der tatsächlichen Mengenverhältnisse in der wirklichen Welt so, als würde sich ein Pantoffeltierchen allen Ernstes zu einem Riesenhallimasch auswachsen wollen. Für alle Nicht-Biologen: Der Riesenhallimasch ist mit über neun Quadratkilometern Ausdehnungsfläche und mit einem Gewicht von gut 600 Tonnen (Tendenz steigend) der Welt größtes Lebewesen.

Wattestäbchen am Strand sind kein schöner Anblick

Wattestäbchen gehören nach Gebrauch in den Hausmüll und dürfen KEINESFALLS im Klo runtergespült werden. So lange der Deutsche Michel allerdings alles ins Klo stopft, was er nicht mehr braucht, so lange werden Ostsee- oder Nordseestrände, aber auch die Ufer von Rhein, Elbe oder Spree hier und da mit Wattestäbchen vermüllt sein. Gegen diese Art der Umweltverschmutzung helfen allerdings keine Verbote, sondern nur ein intelligentes Umdenken der Verbraucher. Das bedeutet:

  • Die Toilette nicht mehr als Abfalleiner missbrauchen und
  • keine Sachen aus Plastik benutzen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Dazu gehört übrigens auch der ganze Schrott, der nur dafür produziert wird, damit wohlstandsverwahrloste pappsatte Blagen unterwegs Nuss-Nougat-Creme vom Stängelchen lutschen können. Um hier nur ein Beispiel zu nennen.

Mal ehrlich: Bier oder Wein schmecken aus echtem Glas doch viel besser. Ein gutes Essen mundet von echtem Geschirr weitaus köstlicher. Und schicke Shopper aus solidem Material machen beim Einkauf deutlich mehr Sinn als die usseligen Plastiktüten. Plastik einsparen kann ein toller Sport sein, der überdies noch Laune macht. Wenn der mündige Verbraucher das mal kapiert hat, und sich einen schlauen Spaß daraus macht, Plastik nach Möglichkeit zu vermeiden, dann muss nichts mehr „von Oben“ verboten werden. Außer der grenzenlosen Dummheit der Eurokraten vielleicht. Das wäre mal ein „EU-Verbot„, dem ich sofort freudig zustimmen würde.

– Milla Münchhausen –

Beitragsbild: Hans bei Pixabay

Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren …

4 Antworten

  1. QTipp sagt:

    Zitat:
    „In Ugandas Hauptstadt Kampala strömt Plastikmüll wie auf einem Förderband in zahlreichen Bächen in den Victoriasee. Europas Ohrstäbchen-Verbot wirkt dagegen regelrecht hilflos.“
    Quelle:
    https://www.n-tv.de/politik/Wo-sogar-Kuehe-Plastik-fressen-article20464563.html

    Wattestäbchen, Du lieber Himmel! Was für ein Schwachsinn!

  2. Rolf Benninger sagt:

    Völlig Richtig,extrem wachstum orientierte Länder wie China/Indien ,vorallem im extremen Bevölkerungswachstum sind die grössten Umweltsünder.Wie wärs mit dem Umsetzen der Massen Vasektomien nicht nur in diesen Länder?Weniger Bevölkerung,weniger Umweltverschmutzung.

  3. Daniel Deppe sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle gern den Herrn Udo Pollmer einbringen, der zwar zu Wattestäbchen im Speziellen eher nichts sagt, aber zu Mikroplastik in den Meeren im Allgemeinen interessante Fakten nennt: https://www.youtube.com/watch?v=hzLhvsWUHNI

    • Danke dafür! Der sehr wertgeschätzte Herr Pollmer schafft es wirklich immer wieder, mit bloß gestellten Fakten zu überzeugen und belastbar darzustellen, wie man die Leute pausenlos verunsichern, verängstigen und für dumm verkaufen will. Möge Herr Pollmer noch lange dafür sorgen, dass mündige Bürger echte Informationen statt verseuchtem tendenziösen Mediengeschwurbel bekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Anti-Spam durch WP-SpamShield

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Internetseiten der deppe solutions verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die deppe solutions den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären. Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Ein weiteres Beispiel ist das Cookie eines Warenkorbes im Online-Shop. Der Online-Shop merkt sich die Artikel, die ein Kunde in den virtuellen Warenkorb gelegt hat, über ein Cookie. Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.

Schließen